Eisschnellläuferin Herzog zur Halbzeit bei EM auf Gold-Kurs

Die Tirolerin erzielte über 500 m eine neue Outdoor-Weltrekordzeit auf. Eine Wahnsinnszeit, die sie sich vorgenommen hatte, sagte Herzog nach dem Rennen.

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Herzog zur Halbzeit im Sprint-Vierkampf vorne. – APA/AFP/MLADEN ANTONOV

Eisschnellläuferin Vanessa Herzog liegt nach zwei Bewerben im Sprint-Vierkampf bei der EM in Klobenstein (ITA) auf Platz eins. Die Tirolerin war am Samstag mit der Outdoor-Weltrekordzeit von 37,61 zunächst Schnellste über 500 m, im anschließenden 1.000-m-Lauf kam sie auf den fünften Platz. Insgesamt liegt Herzog mit 75,88 Punkten vor der Russin Daria Katschanowa (76,045) in Front.

"Vor allem der Lauf über 500 m war ein super Auftakt. Da habe ich eine Wahnsinnszeit auf das Eis geknallt, genau wie ich es mir vorgenommen hatte", meinte die 23-Jährige nach ihrem ersten Einsatz. "Das war ein fast perfekter Lauf. Vom Gefühl her habe ich vom Start bis zum Ziel nur beschleunigt."

Mit den 1.000 m war Herzog dafür "überhaupt nicht zufrieden", wie sie zu Protokoll gab. Die Entscheidung folgt am Sonntag mit je einem weiteren Lauf über 500 und 1.000 m. Der EM-Titel wäre für Herzog eine Mehrkampf-Premiere. In ihrer Paradedisziplin, den 500 m, hatte sie im Vorjahr bereits die EM-Krone über eine Einzelstrecke gewonnen. "Ich hoffe, dass mir nochmals ein so toller Lauf über 500 m gelingt, und dann heißt es kämpfen und beißen am finalen Tausender."

Der Titel im Mehrkampf der Damen ging an Antoinette de Jong. Der Niederländerin reichte nach Einzelsiegen über 500, 1.500 und 3.000 m zum Abschluss über 5.000 m ein zweiter Platz hinter Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien. Titelverteidigerin Ireen Wüst aus den Niederlanden musste sich hinter Sablikova und der Italienerin Francesca Lollobrigida mit Rang vier begnügen.

(APA)

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