Capitals führen dank Heimsieg über KAC in Finalserie 2:1

Die Wiener feiern einen knappen, aber verdienten Sieg in einer offensiv geführten Partie.

Johannes Bischofsberger (KAC, li.) im Kampf mit Emilio Romig um den Puck im dritten Spiel der Eishockeyliga-Finalserie in Wien.
Johannes Bischofsberger (KAC, li.) im Kampf mit Emilio Romig um den Puck im dritten Spiel der Eishockeyliga-Finalserie in Wien.
Johannes Bischofsberger (KAC, li.) im Kampf mit Emilio Romig um den Puck im dritten Spiel der Eishockeyliga-Finalserie in Wien. – APA/HANS PUNZ

Die Vienna Capitals haben in der Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gegen den KAC wieder vorgelegt. Am Donnerstag gewannen die Wiener eine mit offenen Visieren geführte, mitreißende Partie zuhause 3:2 (2:2,1:0,0:0) und gehen mit einer 2:1-Führung in der "best of seven"-Serie in das vierte Spiel am Samstag (17.00 Uhr) in Klagenfurt.

Schon das erste Drittel elektrisierte die 7.022 Zuschauer in Kagran. Patrick Peter eröffnete in der vierten Minute den Torreigen, brachte die Hausherren mit einem satten Schuss in Front. Doch der KAC antwortete prompt. Vier Minuten später war Thomas Koch in Unterzahl zur Stelle (8.), Matthew Neal erhöhte in Überzahl aus Kurzdistanz auf 2:1 für die Kärntner (14.). Die Wiener, gestärkt auch durch starke Reaktionen von Goalie Lamoureux, drückten in der Folge aufs Gas. Erst glichen die Caps dank Christopher DeSousa, der allein gelassen mit dem Rücken zum Tor stehend traf, aus und verzeichneten noch einen Lattenschuss durch Sondre Olden (19.).

KAC kann doppelte Überzahl nicht nutzen

Der zweite Abschnitt hielt neuerlich eine Fülle an schnellen, guten Offensivaktionen bereit, wenn auch nur ein Tor. In der 29. Minute krönte die Truppe von Trainer Dave Cameron ihre Bemühungen mit der neuerlichen Führung: Clemens Unterweger fälschte bedrängt von Philipp Lakos eine Hereingabe Emilio Romigs ins eigene Tor ab (29.). Eine doppelte Überzahl blieb aus Sicht des KAC folgenlos. Die Kärntner fanden danach neuerliche Ausgleichsmöglichkeiten vor, ehe die Schlussphase des Mitteldrittels wieder den Gastgebern gehörte.

Die drückten auch nach Ende der letzten Pause ordentlich aufs Tempo. Weil aber Kelsey Tessier, Patrick Mullen, Taylor Vause und Riley Holzapfel, Letzterer gleich dreimal, entweder an Goalie Lars Haugen, sich selbst oder der Stange scheiterten, blieb es bis zum Schluss spannend. Denn der KAC tauchte zwar nur selten vor dem gegnerischen Tor auf, hatte durch Patrick Harand aber eine Topchance, die Lamoureux vereitelte (55.). Im Finish war der Wiener Schlussmann weitere zweimal gefordert und hielt den Sieg letztlich fest.

Das sagen die Trainer

Dave Cameron (Capitals-Trainer): "Das erste Tor hat uns natürlich Selbstvertrauen und die nötige Leidenschaft gegeben. Der Unterschied war heute, dass wir mehr gekämpft haben (als im zweiten Spiel), das liegt natürlich auch am Heimvorteil. Wenn du dein eigenes System umsetzt, bringst du das andere Team in Schwierigkeiten. Das hat man heute auch an den Chancen gesehen.

Petri Matikainen (KAC-Trainer): "Wir haben wirklich gut begonnen, viel besser als noch im ersten Finalspiel. Im zweiten Drittel ist das ein bisschen verschwunden, wir haben viele Strafen genommen und das Momentum verloren. Im dritten Drittel haben die Wiener es wirklich gut gemacht. Wir haben in den letzten Minuten aber nachsetzen können, wir hatten insgesamt genug Chancen."

(APA)

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