Teambewerb: Gold für die Schweiz, Silber für Österreich

Marco Schwarz und Co. haben im Mannschaftsbewerb das erste ÖSV-Gold bei dieser WM knapp verpasst.

Sechs Silbermedaillen-Gewinner aus Österreich - vorne von links: Liensberger, Gritsch, Truppe; hinten von links: Schwarz, Hirschbühl, Matt.
Sechs Silbermedaillen-Gewinner aus Österreich - vorne von links: Liensberger, Gritsch, Truppe; hinten von links: Schwarz, Hirschbühl, Matt.
Sechs Silbermedaillen-Gewinner aus Österreich - vorne von links: Liensberger, Gritsch, Truppe; hinten von links: Schwarz, Hirschbühl, Matt. – GEPA pictures

Österreich muss auch nach dem siebenten Ski-WM-Bewerb in Aare auf die erste Goldene warten. Im Teambewerb gab es am Dienstag in einer Neuauflage des Olympia-Finales von 2018 bei 2:2 wegen der schlechteren Zeit erneut eine Niederlage gegen die Schweiz. Italien landete nach einem 3:1 gegen Deutschland an der dritten Stelle.

Katharina Liensberger, Katharina Truppe, Michael Matt, Marco Schwarz sowie die nicht eingesetzten Franziska Gritsch und Christian Hirschbühl durften sich über Silber freuen. Für die Schweiz gab es das erste Gold bei der siebenten Austragung dieses WM-Bewerbs.

Die Eidgenossen hatten in Kombinations-Weltmeisterin Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern das Duo mit den bis dahin schnellsten Laufzeiten in seinen Reihen und diese beiden punkteten auch im Finale. Zenhäusern dominierte gegen Schwarz mit Laufbestzeit und 0,54 Sekunden Vorsprung - das war die Entscheidung. Truppe (gegen Aline Danioth/+0,28) und Matt (gegen Daniel Yule/+0,48) hatten zuvor ihre Läufe gewonnen, Liensberger war Holdener unterlegen (+0,28).

Die Überlegenheit von Zenhäusern

"Wir haben nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen", meinte Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher. Katharina Truppe freute sich über ihre erste WM-Medaille. "Wir haben gewusst, dass die Schweizer stark sind, aber wir haben gut dagegengehalten, das ist ein gewonnenes Silber", pflichtete die Kärntnerin dem Teamchef bei.

Schwarz musste die Überlegenheit von Zenhäusern anerkennen. "Ramon ist Bestzeit gefahren im Finale, der zweite Platz ist auch sehr cool", meinte der Dritte der Herren-Kombination nach seinem zweiten Edelmetall in Aare.

Die topgesetzte ÖSV-Mannschaft hatte im Achtelfinale Argentinien und anschließend die Slowakei, den Finalisten von 2017, jeweils mit 4:0 besiegt. Beim 2:2 im Semifinale gegen Italien punkteten Truppe und Liensberger und Österreich erreichte dank der besseren Gesamtzeit - Matt und Schwarz verloren jeweils um wenige Hundertstel - zum insgesamt sechsten Mal das Finale des Teambewerbs. Der fünfte Platz 2017 blieb damit die unrühmliche Ausnahme. Die Krönung und die vierte Goldmedaille nach 2007 (in Aare), 2013 und 2015 blieb dem ÖSV-Sextett aber versagt.

(APA/Red.)

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