Brockhaus-Online startet Abos für private User

Gegen eine monatliche Gebühr von sechs Euro ist der Online-Brockhaus aufrufbar. Das Traditionslexikon ist seit 2014 nur noch online verfügbar.

Der Brockhaus gehörte in analogen Zeiten in ein Bücherregal wie ein guter Whiskey in eine gute Hausbar. Mehr als zwei Jahrhunderte war der Brockhaus das europäische Maß der Nachschlagewerke. Dann kam Wikipedia 2001 und wurde zur unerbittlichen Konkurrenz für das Traditionsunternehmen. 2014 folgte dann der Kahlschlag mit der Einstellung der gedruckten Form des Lexikons.

Die letzten Jahre diente Brockhaus aber auch weiterhin für Bibliotheken, Schulen, Universitäten und auch Unternehmen gegen eine monatliche Gebühr zugänglich. Nach vier Jahren Online-Präsenz öffnet man sich auch für private Kunden. Für eine monatliche Gebühr von sechs Euro hat man Zugriff zum Online-Brockhaus. Mit einer vierzehntägigen kostenlosen Testphase sollen sich Interessierte von dem Lexikon überzeugen können.

Wie bereits heutzutage gebräuchlich, ist auch das Brockhaus-Abo jederzeit kündbar. Wer ein Jahresabo abschließt spart zwei Monatsbeitrage und zahlt nur 60 Euro.

Mit dem Vorstoß will man eine vertrauenswürdige Anlaufstelle im Internet bieten. Denn auch wenn Wikipedia tatsächlich verlässlich und zitierfähig sei, manchmal stehe auch einfach Quatsch drin, erklärt Brockhaus-Geschäftsführer Hubert Kjellberg gegenüber Heise.de. Dafür garantiere Brockhaus eine 100-prozentige verlässiglich und geprüfte Informationsquelle.

Seit Juni ist das Angebot bereits verfügbar, man habe es aber nicht beworben. Das werde sich jetzt ändern, da man gesehen hat, dass durchaus Nachfrage bestehe.

>>> Heise

>>> Brockhaus.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(bagre)

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