Apple legt im Streit mit Qualcomm Berufung ein

Apple geht gegen Gerichtsentscheidung vor, derzufolge in Deutschland bestimmte iPhone-Modelle nicht mehr verkauft werden dürfen.

APA/AFP/NOAH BERGER

Im Rechtsstreit mit dem US-Chipkonzern Qualcomm hat Apple nach Angaben des Münchner Landgerichts wie erwartet Berufung eingelegt. Der iPhone-Hersteller gehe gegen die Gerichtsentscheidung vom 20. Dezember vor, sagte eine Sprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach darf Apple wegen der Verletzung von Qualcomm-Patenten künftig keine iPhone-Modelle 7, 7plus, 8, 8plus und X mehr in Deutschland verkaufen.

Laut Apple wurden das iPhone 7 und 8 aus den 15 Apple Stores entfernt. Das iPhone X wurde durch das Xs ersetzt. Bei den Mobilfunkanbietern und Einzelhändlern sind die Geräte weiterhin verfügbar. Sehr zum Missfallen von Qualcomm. Der Chip-Hersteller fordert ein komplettes Verkaufsverbot.

Qualcomm hatte nach eigenen Angaben vom Donnerstag die vom Landgericht geforderte Sicherheit in Höhe von 1,34 Milliarden Euro hinterlegt und damit die Bedingung für ein sofortiges Verkaufsverbot für einige iPhone-Modelle erfüllt. Die Summe ist für den Fall gedacht, dass das Urteil von einem höheren Gericht wieder aufgehoben wird und Apple für den Verkaufsstopp entschädigt werden muss.

(APA/DPA)

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