5G: Keine Handys, aber die ersten Tarife

Magenta und A1 bewerben aktuell ihre neuen Tarife mit 5G. Nutzen kann man sie aktuell noch nicht. Der Mobilfunkstandard hat auch ohne Verfügbarkeit schon einen deftigen Preis.

REUTERS

Der neue Mobilfunkstandard 5G ist der Hoffnungsträger der Mobilfunker. Der Ausbau ist in Österreich in den ersten Schritten. Bis wir tatsächlich flächendeckend mit Hochgeschwindigkeit surfen, werden aber noch Monate vergehen. Magenta (vormals T-Mobile) hat mit insgesamt 25 Sendemasten bereits einige Gemeinden in Österreich zu Test- und Werbezwecken mit 5G versorgt. Dementsprechend gibt es auch bereits zwei Tarife. Auch A1 hat nun einen 5G-Monatsplan vorgestellt. An die Preise muss man sich erst gewöhnen.

Bei Magenta kann der neue Mobilfunkstandard ab 54,99 Euro bereits genutzt werden. Als Alternative wird auch ein Tarif für knapp 70 Euro angeboten. Deutlich teurer fällt das Angebot bei A1 aus. Hier werden 100 Euro pro Monat für das "5G Feeling" fällig. Im Paket enthalten ist ein Router und LTE mit bis zu 500 Mbit/s. A1 verspricht bei Start von 5G proaktiv den LTE-Router gegen einen leistungsfähigeren zu tauschen.

Hot geht die Sache langsam an

Im Gespräch mit der "Presse" erklärt Michael Krammer von Ventocom (Hot) , dass man bei 5G nicht bei den ersten dabei sein werde. "Wir werden uns das ansehen. Sobald die Preise realistisch sind und es entsprechend günstigere Handys gibt, werden wir es auch unseren Kunden anbieten." Vor 2020 werde bei Hot nichts passieren.

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