WhatsApp verbietet Newsletter-Versand

Seit jeher war der Massenversand von WhatsApp-Nachrichten geduldet. Den Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat es schon immer widersprochen. Nun macht die Facebook-Tochter ernst, mit einer Schonfrist.

APA/AFP/GETTY IMAGES/JUSTIN SULL

Mit der großen Verbreitung von WhatsApp hat es sich zu einer beliebten Alternative für Newsletter entwickelt. Große Medienhäuser setzen darauf, wobei man sich damit immer in einer rechtlichen Grauzone bewegte. Das hat WhatsApp aber nun mit den überarbeiteten AGB beendet. WhatsApp argumentiert es folgendermaßen: "Unsere Produkte sind nicht für Massen- oder automatisierte Nachrichten bestimmt, die beide schon immer einen Verstoß gegen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen darstellten."

Man behalte sich rechtliche Schritte im Fall des Missbrauchs ab dem 7. Dezember 2019 vor.

Damit reagiert der Anbieter auf Kritik an WhatsApp während den Wahlen in Brasilien. Wahlberechtigte wurden dabei mit WhatsApp-Nachrichten überhäuft und sollen so in ihrer Entscheidung beeinflusst worden sein.

 

 

(bagre)

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