91 Jahre IFA: Die HighTech-Highlights von Vorgestern

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Vom Transistor-Radio bis zum Blu-Ray-Player: Auf der Internationalen Funkausstellung feierten seit 1924 alle technischen Neuigkeiten ihre Deutschlandpremiere. Einige von ihnen bestimmen noch heute unseren Alltag, wie etwa die kabellose Fernbedienung - andere sind längst wieder von der Bildfläche verschwunden wie die Mini Disc. Heuer wird die IFA 91 Jahre alt und die 54. Auflage geht für das breite Publikum am 5. September an den Start.

Weiter: Vom Röhren-Rundfunk bis Full-HD
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Erstmals öffnete die Funkausstellung am 4. Dezember 1924 ihre Pforten, damals im Haus der Funkindustrie auf dem heutigen Berliner Messegelände. Damals zeigten die 268 Aussteller Röhrenempfänger und Detektoren, das waren einfache Empfangsgeräte für Radiosendungen.
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Schon die erste Funkausstellung lockte 170.000 Besucher. Ab 1928 gab es Fernsehvorführungen und 1930 wurde die Funkausstellung von Albert Einstein eröffnet.
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1933 nutzten die Nationalsozialisten die beliebte Messe zur Vorstellung des "Volksempfängers".(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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1955 kamen die ersten Transistor-Radios und zwei Jahre später bereits tragbare Fernseher ("Sinclair").
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1959 bescherte die IFA den Deutschen die erste drahtlose Fernbedienung. Heute ist der kleine Helfer kaum mehr aus unserem Alltag wegzudenken.

Im Bild ist ein Modell der US-Firma Zenith zu sehen, das bereits Ende der 40er Jahre hergestellt wurde. Ein berühmter Entwickler von "Zenith" war übrigens der Österreicher Robert Adler. Die erste deutsche Fernbedienung stammte jedoch von der Firma Tonfunk.
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1963 wurde auf der IFA erstmals die "Audio Compact Cassette" präsentiert, die fast zwanzig Jahre lang nebe der Schallplatte das beherrschende Medium für Musik bleiben sollte.

Im Bild ist eine Kassette aus dem Jahr 1968 mit Aufnahmen von Bob Marley zu sehen.(c) EPA
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Kaum eine IFA wird den Deutschen so lange in Erinnerung bleiben, wie jene des Jahres 1967: Vizekanzler Willy Brandt läutete mit einem symbolischen Druck auf einen roten Knopf die Ära des Farbfernsehens ein. Österreich erreichte die kleine Wohnzimmer-Revolution erst mit dem Jahr 1969.

Im Bild: Willy Brandt und der rote Knopf.
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Schon seit 1970 gab es erste Gehversuche mit Videorekordern - der Durchbruch gelang erst 1977, als auf der IFA das VHS-System präsentiert wurde - mit zugehöriger Kassette.

Im Bild ist der erste VHS-Rekorder der Firma JVC zu sehen (HR 3300).
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1979 läutete die Compact Disc das Ende der Audio Cassette ein. Der endgültige Siegeszug ließ natürlich noch ein wenig auf sich warten - aus der Musikindustrie ist die kleine silberne Scheibe jedoch bis heute kaum wegzudenken.(c) AP
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Ebenfalls 1979 wurde der erste Walkman von Sony vorgestellt, der die Audio Cassette noch einige Jahre zu einem der beliebtesten Medien für Musik machte.
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Der Versuch die CD durch die kleinere Mini-Disc abzulösen ist trotz aller Bemühungen von Sony bekanntermaßen gescheitert. (1991)
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In den 90er Jahren wandte sich die IFA immer stärker dem Consumer-Sektor zu. 1995 wurden etwa die ersten Plasma-TVs präsentiert. Im Bild ein Modell von LG.
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1997 war das Jahr der DVD. Sie war nicht nur der Star der IFA: Im Bild zu sehen ist Sony Österreich-Chef Otto Zich mit dem "DVD-Datenträger, der in Kürze die Videocassette ablösen soll", wie es in der zugehörigen Aussendung damals hieß.(c) APA
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Nein, der iPod ist weder der einzige, noch war er der erste mp3-Player. Schon 1999 - drei Jahre vor Apples Dauerbrenner - wurde auf der IFA der erste mp3-Player vorgestellt.

Im Bild zu sehen ist ein Gerät der ersten Generation von Rio.
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Kaum zu glauben: 1999 wurden auch die ersten internet-fähigen Handys mit WAP-Browser präsentiert. Die zwei Ericsson-Geräte (damals noch ohne Sony) sehen zwar ziemlich sperrig aus, sind aber mit rund 100 Gramm leichter als die meisten modernen Smartphones.
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Die IFA-Highlights der letzten Jahre sind vermutlich auch jüngeren Lesern noch bestens in Erinnerung: 2005 feierte HDTV Premiere.(c) AP
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2006 ritterten auf der IFA die HD-DVD und die Blu-Ray-Disc um das Erbe der DVD. Offiziell gewonnen hat die Blu-Ray - die DVD will dennoch nicht von der Bildfläche verschwinden.(c) Reuters
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2007 war der Formatkrieg noch immer nicht entschieden. Dennoch stand die IFA ganz im Zeichen der hohen Auflösung. Full-HD bestimmte die Stände der Aussteller und Hitachi stellte den ersten Blu-Ray-Camcorder vor.
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2008 hat Blu-Ray den Formatkrieg auch offiziell gewonnen und auf der IFA gab es neben größeren und flacheren TVs und Blu-Ray-Playern erstmals auch die modernsten Haushaltsgeräte zu sehen. Die neue Strategie ist angeblich gut fürs Wachstum.
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2009 stand die IFA ganz im Zeichen von 3D, es folgten Smart TV, Tablets und 2014 wird die IFA ganz im Zeichen tragbarer Kleinstgeräte - sogenannter Wearables - stehen.
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