Apple Netbook: Steve Jobs wartet Marktentwicklung ab

Steve Jobs war Überraschungsgast auf der Quartals-Konferenz von Apple, lobte das iPhone als besseres Netbook und sprach von "guten Ideen" für den aufstrebenden Markt.

Steve Jobs mit dem Aluminium Gehäuse des neuen MacBook
Steve Jobs mit dem Aluminium Gehäuse des neuen MacBook
(c) REUTERS (Kimberly White)

Das iPhone trägt Apple sicher durch die Finanzkrise. Von dieser ist in den positiven Quartalszahlen nämlich nichts zu merken: Mit rund 7 Millionen verkauften iPhones, 11 Millionen iPods und 3 Millionen Macs setzte das Unternehmen im dritten Quartal rund 8 Milliarden Dollar um. Grund genug für Apples Star-Chef Steve Jobs auf der Quartalskonferenz als Überraschungsgast aufzutreten und ein wenig über Netbooks zu plaudern. Bei der Präsentation der neuen Macbooks vergangene Woche wurde ein solches Mini-Notebook zum Dumpingpreis nämlich vermisst.

Auf die Frage eines Journalisten, warum Apple nicht auf den Trend der Netbooks reagiere, antwortete Jobs, dass es in diesem Bereich sehrwohl bereits ein Produkt gebe. Das iPhone. Während der Apple-Chef noch vor einer Woche Apple-Netbooks definitiv ausschloss, meinte er nun: "Wir werden beobachten, wie sich dieser junge Markt entwickelt und haben einige sehr interessante Ideen, falls er sich gut entwickelt." Nachsatz: "Wir wissen nicht, wie man einen 500 Dollar Computer baut, der nicht völlig unbrauchbar ist." Die jüngsten Zuwächse der MacBook-Familie sind Notebooks aus Aluminium mit einem Einstiegspreis von rund 1200 Euro.

 

(Red. )

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