Facebook

Wie man sich nicht zur Gänze ausliefert

Damit Nutzer sich nicht durch die knapp 90.000 Zeichen umfassenden neuen AGB kämpfen kämpfen müssen, die Änderungen in der Übersicht.

Das von Mark Zuckerberg gegründete Netzwerk Facebook ist seit knapp 11 Jahren online. Mittlerweile sind über eine Milliarde Nutzer aktiv und nach anfänglichen Problemen auch wirklich Geld damit zu verdienen, hat es das Unternehmen jetzt geschafft. Zum Leidwesen der Nutzer.

(c) REUTERS (© Robert Galbraith / Reuters)

Facebook steht regelmäßig wegen seiner Datenschutzbestimmungen und vorrangig dem Umgang mit den Daten seiner Nutzer in der Kritik.

Auch die neuen AGB stoßen international Datenschützern auf. Doch widersprechen ist nicht möglich, man kann das Konto nur löschen, oder einige dieser Tipps beachten.

Grundsätzlich gilt, dass sich Facebook durch seine AGB noch mehr Zugang zu den Interessen und Bewegungen der Nutzer im Internet verschafft. Durch bestehende Datenschutzbestimmungen hat man aber auch die Möglichkeit einzugreifen und sich nicht komplett digital preiszugeben.

(c) REUTERS (� Kacper Pempel / Reuters)

Als oberster Grundsatz gilt sowieso, dass man sich vorher überlegen sollte, was man von sich beziehungsweise über sich auf Facebook veröffentlichen will. Und ob man es auch mit allen teilen will.

(c) Screenshot Facebook

Bei jedem neuen Beitrag kann man entscheiden, wer es zu sehen bekommt. Durch die Änderungen macht die Funktion, seine Facebook-Freunde in Gruppen zu erteilen durchaus Sinn. Es bedeutet zwar auch einen Mehraufwand, aber damit hat man in der Hand, wer seine Beiträge sehen kann. Dabei gilt aber nicht automatisch anzunehmen, dass Facebook dann auch keinen Zugriff auf die Beiträge und Kommentare hat.


(c) Screenshot Facebook

In den Privatsphäre-Einstellungen kann man auch nachträglich den Öffentlichkeitsgrad korrigieren.

(c) Screenshot Facebook

Und auch nicht jeder Beitrag, in dem man markiert wurde, muss auch tatsächlich in der Chronik erscheinen. Hier kann man eine Vorab-Prüfung aktivieren, um gegebenenfalls zu selektieren.

(c) Screenshot Facebook

Es kann aber trotzdem vorkommen, dass man den Beitrag vorher sieht. Das bedeutet aber nicht zwangsweise, dass er vor der Prüfung auch schon in der eigenen Chronik erscheint.

(c) Screenshot Facebook

Werbung ist ein ganz zentrales Thema in den neuen Geschäftsbedingungen. Facebook hat nun das Recht auch auszuwerten, welche Internetseiten man aufruft. Sinn dahinter ist es, noch gezielter Werbung zu schalten und damit mit dem Nutzerverhalten Geld zu verdienen.

Bislang wurden Werbungen nur aus den "Gefällt mir"-Angaben der Nutzer generiert.

(c) diepresse.com

Man kann sich zum Beispiel auch anzeigen lassen, warum man bestimmte Werbungen eingeblendet bekommt.


(c) Screenshot Facebook

Nur weil man aber eine bestimmte Werbung blockiert, wird die Anzahl dieser aber nicht geringer. Dann werden andere Inhalte angezeigt.

(c) Screenshot Facebook

Auch der Standort wird für die Anzeige von Werbung für Facebook essenziell. Sollte man zum Beispiel in einem Einkaufscenter unterwegs sein, werden einem künftig Lokale und Geschäfte in der Nähe angezeigt.

(c) imago/Levine-Roberts (imago stock&people)

Doch auch das Online-Shopping ist ein Thema. Vorerst soll der Kauf-Button nur in einigen Ländern getestet werden, aber er könnte schon bald auch hierzulande Einzug finden. Damit sollen Nutzer direkt über Facebook einkaufen können. Mit dieser Funktion liefert man dem Unternehmen seine Gewohnheiten und Zahlungsdaten sozusagen frei Haus.

(c) REUTERS (© Dado Ruvic / Reuters)
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Das von Mark Zuckerberg gegründete Netzwerk Facebook ist seit knapp 11 Jahren online. Mittlerweile sind über eine Milliarde Nutzer aktiv und nach anfänglichen Problemen auch wirklich Geld damit zu verdienen, hat es das Unternehmen jetzt geschafft. Zum Leidwesen der Nutzer.
(c) REUTERS (© Robert Galbraith / Reuters)

Facebook steht regelmäßig wegen seiner Datenschutzbestimmungen und vorrangig dem Umgang mit den Daten seiner Nutzer in der Kritik.

Auch die neuen AGB stoßen international Datenschützern auf. Doch widersprechen ist nicht möglich, man kann das Konto nur löschen, oder einige dieser Tipps beachten.

Grundsätzlich gilt, dass sich Facebook durch seine AGB noch mehr Zugang zu den Interessen und Bewegungen der Nutzer im Internet verschafft. Durch bestehende Datenschutzbestimmungen hat man aber auch die Möglichkeit einzugreifen und sich nicht komplett digital preiszugeben.
(c) REUTERS (� Kacper Pempel / Reuters)

Als oberster Grundsatz gilt sowieso, dass man sich vorher überlegen sollte, was man von sich beziehungsweise über sich auf Facebook veröffentlichen will. Und ob man es auch mit allen teilen will.
(c) Screenshot Facebook

Bei jedem neuen Beitrag kann man entscheiden, wer es zu sehen bekommt. Durch die Änderungen macht die Funktion, seine Facebook-Freunde in Gruppen zu erteilen durchaus Sinn. Es bedeutet zwar auch einen Mehraufwand, aber damit hat man in der Hand, wer seine Beiträge sehen kann. Dabei gilt aber nicht automatisch anzunehmen, dass Facebook dann auch keinen Zugriff auf die Beiträge und Kommentare hat.


(c) Screenshot Facebook

In den Privatsphäre-Einstellungen kann man auch nachträglich den Öffentlichkeitsgrad korrigieren.
(c) Screenshot Facebook

Und auch nicht jeder Beitrag, in dem man markiert wurde, muss auch tatsächlich in der Chronik erscheinen. Hier kann man eine Vorab-Prüfung aktivieren, um gegebenenfalls zu selektieren.
(c) Screenshot Facebook

Es kann aber trotzdem vorkommen, dass man den Beitrag vorher sieht. Das bedeutet aber nicht zwangsweise, dass er vor der Prüfung auch schon in der eigenen Chronik erscheint.
(c) Screenshot Facebook

Werbung ist ein ganz zentrales Thema in den neuen Geschäftsbedingungen. Facebook hat nun das Recht auch auszuwerten, welche Internetseiten man aufruft. Sinn dahinter ist es, noch gezielter Werbung zu schalten und damit mit dem Nutzerverhalten Geld zu verdienen.

Bislang wurden Werbungen nur aus den "Gefällt mir"-Angaben der Nutzer generiert.
(c) diepresse.com

Man kann sich zum Beispiel auch anzeigen lassen, warum man bestimmte Werbungen eingeblendet bekommt.


(c) Screenshot Facebook

Nur weil man aber eine bestimmte Werbung blockiert, wird die Anzahl dieser aber nicht geringer. Dann werden andere Inhalte angezeigt.
(c) Screenshot Facebook

Auch der Standort wird für die Anzeige von Werbung für Facebook essenziell. Sollte man zum Beispiel in einem Einkaufscenter unterwegs sein, werden einem künftig Lokale und Geschäfte in der Nähe angezeigt.
(c) imago/Levine-Roberts (imago stock&people)

Doch auch das Online-Shopping ist ein Thema. Vorerst soll der Kauf-Button nur in einigen Ländern getestet werden, aber er könnte schon bald auch hierzulande Einzug finden. Damit sollen Nutzer direkt über Facebook einkaufen können. Mit dieser Funktion liefert man dem Unternehmen seine Gewohnheiten und Zahlungsdaten sozusagen frei Haus.

(c) REUTERS (© Dado Ruvic / Reuters)
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