Cyberattacken gegen 120 Personen und Institutionen in Israel

Auf zwei TV-Sendern wurden statt Nachrichten Beiträge über Brände als Strafe Gottes gezeigt. Die meisten Angriffe konnten aber abgewehrt werden.

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Die israelische Behörde für Cyber-Sicherheit hat innerhalb von wenigen Tagen Internet-Attacken gegen 120 Personen und Institutionen im Inland festgestellt. Die Angriffe seien abgewehrt worden, teilte die Behörde mit, die dem Büro von Regierungschef Benjamin Netanyahu unterstellt ist. Angaben zum mutmaßlichen Urheber und zu den konkreten Zielen der Attacken wurden nicht gemacht.

Die Abwehr von Cyber-Kriminalität spielt in Israel eine große Rolle. Rund 400 israelische Unternehmen sind auf diesen Tätigkeitsbereich spezialisiert. Allerdings werden in Israel auch besonders viele Angriffe festgestellt.

Im November wurden die abendlichen Nachrichtensendungen zweier Sender gehackt. Anstelle der geplanten Nachrichten liefen Informationen über eine Serie von Bränden, die als Strafe Gottes gegen Israel dargestellt wurden. Im Jänner 2012 wurden die Internet-Auftritte der israelischen Börse und der Fluggesellschaft El Al gestört.

(APA/AFP)

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