Trump fällt auf russischen Twitter-Bot rein

Trump interagiert nur selten mit Twitter-Usern und wenn er es tut, fällt er meist auf. Wie jetzt, wo er sich bei einem Chatbot für die Bewerbung eines Trump-Merchandise-Webshops bedankte.

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(c) Reuters

Donald Trump, der 45. Präsident der USA, wird unter anderem auch als Twitter-Präsident in die Geschichte eingehen. Er nutzt den Nachrichtendienst ständig und dabei sind im schon einige Fehler unterlaufen. Man denke nur an Covfefe, ein offensichtlich schiefgegangener vorzeitig abgeschickter Tweet, der offiziell aber für einen erlauchten Kreis eine Bedeutung haben soll. Das Internet birgt so manche Tücken und Fettnäpfchen.

Nur selten kommuniziert Trump direkt mit Twitter-Usern. Und wenn, fällt er bei diesen Interaktionen meist auf. Kürzlich teilte er noch Inhalte von dem gesperrten User @WhiteGenocide, der regelmäßig durch antisemitische Tweets auffiel. Bei 35 Millionen Followern ist es aber auch schwer, den Überblick zu behalten. So wie auch bei dem Account, der angeblich einer Nicole Mincey mit dem Benutzernamen @protrump45 gehört, hat er sich jetzt bedankt. Nämlich dafür, dass sie einen Webshop für Trump-Merchandise-Artikel bewarb.

Doch schnell stießen aufmerksame User über Unregelmäßigkeiten bei Nicoles Twitter-Account. Der Name lässt sich zwar einer Person zuordnen, aber das Profil selbst bestand hauptsächlich aus Stockfotos. Der Account ist mittlerweile gesperrt, nachdem sich mehrere User beschwerten.

Beobachter wollen den Account auf eine russische Quelle zurückgeführt haben. Der Bot soll vorrangig dazu verwendet worden sein, um den Trump-Webshop zu bewerben.

(bagre)

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