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Thema: Das Netz um Wikileaks

Bild: (c) REUTERS (POOL)

Wikileaks: USA intervenierten bei YouTube-Foltervideos

Videos von Polizeigewalt in Ägypten wurden 2008 gelöscht. Die US-Botschaft bat um Intervention bei YouTube-Eigentümer Google. Dabei wird auf einen ähnlichen Fall aus 2007 verwiesen, wo erfolgreich interveniert wurde.
Bild: (c) REUTERS (Jon Nazca)

FBI geht großflächig gegen "Anonymous"-Gruppe vor

40 Häuser und Wohnungen von mutmaßlichen Wikileaks-Sympathisanten wurden durchsucht. In Großbritannien wurden bereits fünf Menschen verhaftet. "Anonymous" wird hinter Angriffen auf US-Firmen vermutet.
Bild: REUTERS (Jon Nazca)

Britische Polizei verhaftet pro-Wikileaks-Hacker

Fünf Personen, die an Attacken gegen US-Zahlungsanbieter beteiligt gewesen sein sollen, wurden festgenommen. Die Firmen hatten Finanzdienste für Wikileaks eingestellt.
Bild: (c) AP (Evert Elzinga)

OpenLeaks: Wikileaks-Alternative startet im Februar

Ex-Wikileaks-Aktivist Domscheit-Berg startet gemeinsam mit sechs NGOs ein neues Projekt. OpenLeaks soll eine neutrale Plattform ohne politische Agenda sein.
Bild: (c) AP (Fareed Khan)

USA zwingen Twitter zur Herausgabe von Wikileaks-Infos

Die Jagd auf Wikileaks-Unterstützer ist eröffnet: Der Kurznachrichtendienst Twitter muss persönliche Daten über Assange und seine Vertrauten herausgeben. Das ordnete ein US-Gericht laut Wikileaks an.
Bild: AP (Kin Cheung)

US Air Force blockiert Zeitungs-Websites wegen Wikileaks

Mitglieder der US-Luftstreitkräfte können 25 Seiten nicht mehr aufrufen. Dazu zählen der Guardian und die New York Times. Weil Schweden die Kaution für Wikileaks-Gründer Assange blockiert, gibt es erneut Website-Blockaden.
Bild: (c) REUTERS (Jon Nazca)

600.000 unterzeichnen Online-Petition für Wikileaks

Innerhalb 24 Stunden unterzeichneten bereits 300.000 Personen. Ziel sind eine Million Unterstützer. Die Petition richtet sich gegen "die massive Einschüchterungs-Kampagne gegen Wikileaks".
Bild: (c) REUTERS (Jon Nazca)

Studie: "Anonymous"-Hacker bleiben nicht anonym

Die Website-Blockaden, hinter denen Wikileaks-Sympathisanten der Gruppe "Anonymous" vermutet werden, lassen sich leicht zurückverfolgen. Die Polizei hat bereits einige Verdächtige in Haft.
Bild: (c) REUTERS (Pascal Lauener)

Zwischen den Fronten: Falscher Provider angegriffen

EasyDNS wurde beschuldigt, Wikileaks blockiert zu haben und geriet so unter die Räder. Der Firmenchef schildert die Chronologie des Versagens. Inzwischen unterstützt EasyDNS sogar aktiv Wikileaks.
Bild: (c) EPA (Waltraud Grubitzsch)

Amazon-Server: Hardware-Ausfall statt Hacker-Angriff

Der Ausfall der Online-Handelsplattform war einem technischen Defekt geschuldet. Die Server waren stundenlang nicht erreichbar. Amazon dürfte dadurch Umsatzeinbußen im Weihnachtsgeschäft erleiden.
Wikileaks: Unterstützer-Gruppe stoppt

Wikileaks: Unterstützer-Gruppe stoppt "Cyberkrieg"

Die Gruppe "Anonymous" will sich nach Internet-Angriffen auf Visa, MasterCard und PayPal jetzt auf die Veröffentlichung von geheimen US-Depeschen konzentrieren.
Bild: (c) AP (Bebeto Matthews)

Enthüllungs-Konkurrenz für WikiLeaks

Die Internetplattform „Openleaks“ mit Sitz in den Niederlanden geht diese Woche an den Start. Die Plattform will sich vor allem auf lokale und regionale Missstände konzentrieren und diese aufdecken.
Von unserem Korrespondenten HELMUT HETZEL
Bild: (c) Www.BilderBox.com

Robin Hood wäre heute ein Hacker

Sie attackieren Feinde von WikiLeaks und verändern Computer, wie es ihnen gefällt: Hacker gelten als Querdenker des digitalen Zeitalters. Doch was treibt sie an, welche Ideologie steckt dahinter? Analoges Treffen mit einem Cyberrebellen.
von Andreas Wetz
Bild: (c) REUTERS (� Luke MacGregor / Reuters)

Wikileaks: Visa und Mastercard schulden USA Gefallen

Die US-Regierung soll für die Firmen in Russland interveniert haben. Sie haben Zahlungen an Wikileaks blockiert. Die Internet-Gruppe Anonymous kündigt weitere Website-Blockaden an, die sie als "digitales Sit-In" versteht.
Bild: (c) AP (Sebastien Feval)

Wikileaks-Hacker: Erste Verhaftung in Den Haag

In Zusammenhang mit den Hacker-Angriffen auf Visa, Mastercard und PayPal wurde ein erster Verdächtiger verhaftet. Er ist 16 Jahre alt. Das Pentagon versucht inzwischen sich gegen weitere Leaks abzusichern.
Bild: (c) AP (Wong Maye-e)

PayPal gibt Wikileaks-Spenden frei und politische Intervention zu

Eingegangene Spenden werden von PayPal jetzt doch an Wikileaks weitergeleitet. Die Hacker wollen ihre Racheattacken fortsetzen. Neben PayPal stehen auch Kreditkartenfirmen auf der Abschussliste.

Hacker legen Visa und Mastercard lahm, Isländer klagen

Beide Firmen blockieren Zahlungen an Wikileaks und werden im Rahmen der "Operation Payback" massiv attackiert. Ein isländisches Unternehmen klagt. "Visa soll seinen Job machen" heißt es in einer Aussendung.
Bild: (c) REUTERS (STAFF)

Hacker-Krieg um WikiLeaks

Julian Assange kämpft gegen seine Auslieferung an Schweden. Seine Anhänger lancieren derweil Cyber-Angriffe, z.B. auf die Internetseite des Anwalts, der die Klägerinnen im Vergewaltigungsverfahren vertritt.
von Axel Reiserer und Hannes GAMILLSCHEG
Bild: Screenshot

Facebook: Wikileaks bleibt - Hacker greifen Blockierer an

Die Wikileaks-Fanseite soll vorerst nicht angefasst werden. Auch Twitter will noch nichts zensieren. Mastercard hat unterdessen Kreditkarten-Zahlungen an Wikileaks gesperrt. Hacker üben Rache für das Portal.
Bild: (c) REUTERS (VALENTIN FLAURAUD)

Wikileaks: Ausweichquartiere auch in Österreich

Der internationale Druck auf die Enthüllungsplattform steigt. Weltweit bieten Computerfreaks, Hacker und Idealisten Speicherplatz sowie digitales Asyl auf ihren Internet-Servern an. Jetzt auch in Österreich.
von Andreas Wetz
Bild: (c) AP (Wong Maye-e)

Kunden bestrafen PayPal für Wikileaks-Rauswurf

Hunderte Nutzer kündigen ihr Konto, nachdem der Bezahldienst das Spendenkonto von Wikileaks gesperrt hat. Auf Facebook gibt es Boykottaufrufe und Beschimpfungen.
Bild: (c) REUTERS (Pascal Lauener)

Weltweit verteilt: Wikileaks lässt sich nicht abschalten

Trotz US-Druck ist das Angebot der Aufdeckerplattform weiterhin aktiv. Hunderte Webadressen verweisen auf die umstrittenen Inhalte. Experten halten eine komplette Verbannung aus dem Internet für unmöglich.
Bild: (c) AP (J. Scott Applewhite)

US-Uni: Online-Kommentare zu Wikileaks schaden Karriere

Die Columbia-Universität rät allen Studenten, die je in den diplomatischen Dienst wollen, davon ab, ihre Meinung zu Wikileaks im Web kund zu tun. Die Studenten wurden per E-Mail darüber verständigt.

"Cyber-Attacke": US-Firma nimmt Wikileaks-Adresse vom Netz

Nach massiven Hacker-Angriffen knickte der bisherige Domainverwalter ein. Zurzeit ist Wikileaks unter wikileaks.ch erreichbar. Sarah Palin fordert unterdessen Geheimdienste auf, die Plattform komplett zu vernichten.
wikileaks / Bild: (c) AP (Bebeto Matthews)

Amazon sperrt Server für Wikileaks

Das US-Unternehmen hat die Enthüllungsplattform von seinen Servern verbannt. Dahinter soll politischer Druck stehen. US-Senator Lieberman ruft dazu auf, Wikileaks auch in anderen Länder die Nutzung von Servern zu verwehren.