"Barrel Roll" und mehr: Googles versteckte Spaß-Funktionen

Die Entwickler der Suchmaschine haben ein paar witzige Schmähs versteckt. Von Schneeflocken und Ninjas über Flugsimulatoren bis zu zerfallenden Websites.

Barrel Roll mehr Googles
Barrel Roll mehr Googles
(c) DiePresse.com (Screenshot)

Dass Programmierer sich gelegentlich einen Spaß erlauben und sogenannte Easter Eggs einbauen, ist nicht ungewöhnlich. Bei Google dürften es einige der Suchmaschinen-Entwickler besonders lustig gehabt haben. Abseits der jährlichen Aprilscherze gibt es einige jederzeit verfügbaren Funktionen, die ausschließlich der Unterhaltung der Nutzer dienen. Ein Hinweis dazu: Die meisten dieser Easter Eggs klappen nur mit der englischsprachigen Version google.com. Benötigt man die Funktion "Auf gut Glück!", entdeckt man diese erst, indem man mit dem Mauszeiger an den rechten Rand des aufklappenden Suchvorschlagsfensters geht.

Leise rieselt der Google-Schnee

Tippt man derzeit in das Suchfeld "Let it snow" ein, beginnen Schneeflocken über die Browser-Anzeige zu rieseln. Nach ein paar Sekunden ist das Fenster gewissermaßen zugeschneit.
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(c) Google


Google macht eine Fassrolle

Aufmerksam wurden Anfang November Twitter-Nutzer, die das Kommando "Do a Barrel Roll" in Google eintippten. Daraufhin beginnt die gesamte Seite zu rotieren. "Barrel Roll" bezeichnet in der Luftfahrt eine Fassrolle, wobei das Flugzeug eine Schraubenfigur vollführt.


Schwerkraft tut weh

Ein weiteres Spaß-Feature ist Google Gravity. Gibt man den Begriff in die Suchmaske ein und aktiviert "Auf gut Glück!" beginnt sich die Seite aufzulösen und an den unteren Bildschirmrand zu purzeln. Die Schaltflächen und Funktionen arbeiten aber trotzdem weiter - allein die Übersicht leidet ein wenig darunter.


Schräglage

Wer einen Bildschirm mit leichter Schräglage hat, kann versuchen, diese mit der Eingabe von "Askew" anzupassen. Die Google-Seite neigt sich daraufhin um ein paar Grad nach rechts. Die anderen Webinhalte orientieren sich aber nach wie vor an den Dimensionen des Bildschirms.


Rekursive Rekursion

Einen philosophisch angehauchten Schmäh erlaubt sich die englische Version von Google. Gibt man "recursion" ein, spuckt die Suchmaschine entsprechende Ergebnisse aus. Allerdings fragt Google nach, ob man auch wirklich "recursion" gemeint hat und bietet die Suche erneut an. Der Begriff Rekursion bedeutet, dass sich Elemente selbst wiederholen, etwa wenn sich zwei Spiegel parallel gegenüber stehen.


Pacman-Hommage

Zum dreißigsten Geburtstag des Videospiel-Urahnen Pacman hatte Google seine Startseite mit einem Nachbau des Spiels ausgestattet. Unter google.com/pacman lässt sich diese immer noch aufrufen. Mit den Pfeiltasten des Keyboards kann man den hungrigen Vielfraß durch das Labyrinth steuern. Wie schon in den Achtzigern muss man aber auf die vier bunten Geister aufpassen.


Ninja!

Wer seine RSS-Feeds über den Google Reader liest, kann Bekanntschaft mit einem asiatischen Attentäter machen. Gibt man mit der Tastatur mit den Pfeiltasten rauf, rauf, runter, runter, links, rechts, links rechts, B, A ein, erscheint ein kleiner Ninja am linken Bildschirmrand. Will man ihn wieder loswerden, muss man die Kombination erneut eingeben.


Über den Wolken

Wer sich gerne als Hobbypilot versuchen möchte, kann das in Google Earth machen. Startet man die Weltsimulation, gibt es unter "Tools" die Option "Flugsimulator starten". Wahlweise stehen eine F-16 oder ein Kleinflugzeug zur Verfügung. Die Startbahn Nummer 16 des Flughafen Schwechat kann als aus Ausgangspunkt genutzt werden. Die Steuerung reagiert aber etwas träge.

(db)

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