TU Wien gewinnt internationalen Hacker-Wettbewerb

Um die Methoden der Hacker besser zu verstehen, attackieren sich Sicherheitsexperten aus der ganzen Welt gegenseitig über das Internet.

Wien gewinnt internationalen HackerWettbewerb
Wien gewinnt internationalen HackerWettbewerb
Das Hacker-Team der TU Wien – (c) TU Wien

Ein Team der TU Wien hat sich am Wochenende in einem internationalen Hacker-Wettbewerb als Sieger durchgesetzt. In dem jährlich stattfindenden Wettbewerb "international Capture the Flag"-Bewerb (iCTF) geht es darum, Sicherheitslücken im Computer-System der gegnerischen Teams zu finden und  sich Zugang zu verschaffen - gleichzeitig muss das eigene System vor solchen Angriffen geschützt werden. Ziel der Veranstaltung ist es, die Methoden der Verbrecher besser zu verstehen und Sicherheitsprobleme aufzudecken.

"Russen wurden in letzter Minute nervös"

Das Team aus Vortragenden und Studenten der Lehrveranstaltung "Advanced Internet Security" darf sich heuer über das Preisgeld von 2000 Dollar freuen. "Besonders stark war diesmal ein Team aus Russland", erzählt Christian Platzer vom Institut für Rechnergestützte Automation. "Die Russen wurden in den letzten Minuten dann offenbar nervös – wir haben zum Glück die Nerven behalten". Für die TU Wien ist es bereits der zweite Sieg - schon 2006 konnte sich das österreichische Team durchsetzen. 

Thema Geldwäsche

Organisiert wird die iCTF von der Universität von Santa Barbara im US-Staat Kalifornien. Das Thema des diesjährigen Bewerbs war Geldwäsche. Jedes Team erhielt einen virtuellen Server mit zehn verschiedenen Diensten, die Sicherheitslücken aufwiesen. Die Forscher mussten die Lücken finden und schließen und gleichzeitig versuchen, über die Lücken in gegnerische Systeme einzudringen.

 

(Red. )

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