Cat S60: Das robuste Outdoor-Smartphone im Hands-on

Das Cat S60 war die große MWC-Überraschung. Keiner der großen Hersteller konnte derart überzeugen wie Caterpillar mit dem Smartphone mit Wärmebildkamera. "Die Presse" hat sich das Gerät in Barcelona genauer angesehen.

Auf Outdoor-Smartphones haben sich nur wenige Hersteller spezialisiert. Samsung hat in der Vergangenheit immer wieder stoßfeste und wasserdichte Geräte auf den Markt gebracht, aber kaum Anklang bei den Kunden damit gefunden. Bei dieser Gerätekategorie haben Nutzer andere Ansprüche. Das Cat S60 erfüllt all diese und wartet zudem mit solider Hardware und einer Wärmebildkamera auf.

diepresse.com/Barbara Grech

Das schönste Stück Technik hat man mit dem Cat S60 von Caterpillar mit Sicherheit nicht in der Hand. Es gibt auch Geräte, die statt des Snapdragon 610 (Achtkern-CPU) einen schnelleren Prozessor und mehr als drei Gigabyte RAM aufweisen können.

diepresse.com/Barbara Grech

Doch dafür hat das mit Android 6.0 aka Marshmallow angetriebene Gerät ein Druckgussgehäuse, was es besonders strapazierfähig macht. Ein Sturz aus einer Höhe von 1,80 Metern übersteht das S60 ohne Schaden. Kein Bodenmaterial könne dem Gerät bei einem Sturz etwas anhaben. Ausprobieren durften wir das freilich noch nicht vor Ort.

diepresse.com/Barbara Grech

Die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite liefert solide Bilder und das auch bei den in den Hallen vorherrschenden schlechten Lichtbedingungen. Um auch Unterwasser gute Bilder zu bekommen, wurde dem Gerät ein Zweifach-Blitz spendiert. Ein Tauchgang, selbst im Meer, ist für das Gerät bis zu einer Tiefe von fünf Metern kein Problem. Vor allem das Salzwasser ist ein Novum am Smartphone-Markt.

diepresse.com/Barbara Grech

Der SIM- und SD-Karten-Einschub befindet sich auf der Rückseite. Der Klappmechanismus geht ziemlich streng auf, aber das gibt zumindest das Gefühl, dass die inneren Komponenten vor eindringendem Wasser ausreichend geschützt sind.

diepresse.com/Barbara Grech

Das vorgeführte Gerät sei noch ein Prototyp - zwar ein funktionierender, aber man sei sich bei einigen Funktionen nicht zur Gänze sicher. An der Seite befand sich nämlich noch ein SOS-Knopf, der sich unter einer Abdeckung versteckte. Da man im Fall des Falles aber auch über ausreichend Netz verfügen müsse, um einen Notruf abzusetzen und zudem in der Lage sein müsse, die Abdeckung zu lösen, erwäge man, diesen nicht in die finale Version miteinzubauen.

diepresse.com/Barbara Grech

Auffällig war auch das langsame Starten des Geräts. Trotz drei Gigabyte RAM brauchte es knapp eine halbe Minute bis es einsatzbereit war.

diepresse.com/Barbara Grech

Und das obwohl an der Google-Software kaum Veränderungen vorgenommen wurden. Das Smartphone ist als Arbeitsgerät gedacht und nicht als multimediale Steuerzentrale. Daher findet man auch keine Spiele auf dem Gerät. Dafür sind die Lautsprecher darauf ausgelegt auch auf der lautesten Baustelle noch den Gesprächspartner zu verstehen. Bei 105 Dezibel ist dann aber auch beim Cat S60 angeblich Schluss.

diepresse.com/Barbara Grech

Doch die Wärmebildkamera ist das absolute Highlight. Die Einsatzmöglichkeiten würden sich dabei nicht nur für professionelle Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettung ergeben, sondern auch im Privathaushalt. Zum Beispiel könne man so auch testen ob der Griller bereits die richtige Temperatur habe, meinte ein Verantwortlicher bei Caterpillar. "Die Presse" ist sich sicher, dass es weitaus praktischere Szenarien gäbe, wie zum Beispiel die Überprüfung der heimischen Fußbodenheizung, oder ob die Fenster der neuen Wohnung auch wirklich dicht sind.

diepresse.com/Barbara Grech

Gemeinsam mit Flir-Systems hat man eine Kamera entwickelt, die in ein Smartphone passt. Das Unternehmen selbst hat bereits Aufsätze für das iPhone 5 und 5S auf den Markt gebracht. Kostenpunkt: Über 300 Euro.

diepresse.com/Barbara Grech

Damit ist das 4,7 Zoll große Cat S60, das im ersten Halbjahr 2016 für 650 Euro (UVP) auf den Markt kommen soll, eine preiswerte All-in-One-Lösung.

diepresse.com/Barbara Grech
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Das schönste Stück Technik hat man mit dem Cat S60 von Caterpillar mit Sicherheit nicht in der Hand. Es gibt auch Geräte, die statt des Snapdragon 610 (Achtkern-CPU) einen schnelleren Prozessor und mehr als drei Gigabyte RAM aufweisen können.

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Doch dafür hat das mit Android 6.0 aka Marshmallow angetriebene Gerät ein Druckgussgehäuse, was es besonders strapazierfähig macht. Ein Sturz aus einer Höhe von 1,80 Metern übersteht das S60 ohne Schaden. Kein Bodenmaterial könne dem Gerät bei einem Sturz etwas anhaben. Ausprobieren durften wir das freilich noch nicht vor Ort.

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Die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite liefert solide Bilder und das auch bei den in den Hallen vorherrschenden schlechten Lichtbedingungen. Um auch Unterwasser gute Bilder zu bekommen, wurde dem Gerät ein Zweifach-Blitz spendiert. Ein Tauchgang, selbst im Meer, ist für das Gerät bis zu einer Tiefe von fünf Metern kein Problem. Vor allem das Salzwasser ist ein Novum am Smartphone-Markt.

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Der SIM- und SD-Karten-Einschub befindet sich auf der Rückseite. Der Klappmechanismus geht ziemlich streng auf, aber das gibt zumindest das Gefühl, dass die inneren Komponenten vor eindringendem Wasser ausreichend geschützt sind.

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Das vorgeführte Gerät sei noch ein Prototyp - zwar ein funktionierender, aber man sei sich bei einigen Funktionen nicht zur Gänze sicher. An der Seite befand sich nämlich noch ein SOS-Knopf, der sich unter einer Abdeckung versteckte. Da man im Fall des Falles aber auch über ausreichend Netz verfügen müsse, um einen Notruf abzusetzen und zudem in der Lage sein müsse, die Abdeckung zu lösen, erwäge man, diesen nicht in die finale Version miteinzubauen.

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Auffällig war auch das langsame Starten des Geräts. Trotz drei Gigabyte RAM brauchte es knapp eine halbe Minute bis es einsatzbereit war.

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Und das obwohl an der Google-Software kaum Veränderungen vorgenommen wurden. Das Smartphone ist als Arbeitsgerät gedacht und nicht als multimediale Steuerzentrale. Daher findet man auch keine Spiele auf dem Gerät. Dafür sind die Lautsprecher darauf ausgelegt auch auf der lautesten Baustelle noch den Gesprächspartner zu verstehen. Bei 105 Dezibel ist dann aber auch beim Cat S60 angeblich Schluss.

diepresse.com/Barbara Grech

Doch die Wärmebildkamera ist das absolute Highlight. Die Einsatzmöglichkeiten würden sich dabei nicht nur für professionelle Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettung ergeben, sondern auch im Privathaushalt. Zum Beispiel könne man so auch testen ob der Griller bereits die richtige Temperatur habe, meinte ein Verantwortlicher bei Caterpillar. "Die Presse" ist sich sicher, dass es weitaus praktischere Szenarien gäbe, wie zum Beispiel die Überprüfung der heimischen Fußbodenheizung, oder ob die Fenster der neuen Wohnung auch wirklich dicht sind.

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Gemeinsam mit Flir-Systems hat man eine Kamera entwickelt, die in ein Smartphone passt. Das Unternehmen selbst hat bereits Aufsätze für das iPhone 5 und 5S auf den Markt gebracht. Kostenpunkt: Über 300 Euro.

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Damit ist das 4,7 Zoll große Cat S60, das im ersten Halbjahr 2016 für 650 Euro (UVP) auf den Markt kommen soll, eine preiswerte All-in-One-Lösung.

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