So soll das iPhone 8 aussehen

In drei Monaten wird das neue Apple-Smartphone vorgestellt. Zum zehnjährigen Jubiläum sind die Erwartungen groß und Apple scheint sie erfüllen zu wollen.

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(c) Twitter-User @onleaks und Tigermobiles.com

Bis zur Vorstellung des iPhone 8 dauert es noch knapp drei Monate. Je näher die Präsentation des Note 8 rückt, des größten iPhone-Konkurrenten (nach Marktanteilen), umso mehr häufen sich Informationen und Gerüchte zu dem neuen Apple-Smartphone. Mit Spannung wird erwartet, inwiefern sich die Geräte voneinander unterscheiden. Bereits jetzt ist klar, nicht im Preis. Obwohl Gerüchte darauf hindeuten, dass Apple bereits beim Basis-Modell die 1000-Euro-Grenze überschreiten wird. Ob damit die Schmerzgrenze bei den Kunden erreicht wird oder ob das Unternehmen mit der Ausstattung diese Zweifel zerstreuen kann, bleibt abzuwarten.

Es ist das zehnjährige Jubiläum des iPhone und Analysten, Medien und auch Kunden erwarten Innovationen und zahlreiche Neuheiten. Ausgehend von den derzeitigen Gerüchten, die im Internet nahezu im Stundentakt auftreten, ist davon auszugehen, dass Apple diesen Erwartungen gerecht wird. Und das obwohl eigentlich erst das iPhone 7S an der Reihe wäre.

Ode an das iPhone 4 und 4S

Unabhängig vom Namen soll es das neue Smartphone in sich haben. Das fängt schon damit an, dass das Gehäuse aus Glas sein soll. Hier wandelt Apple, sofern sich die Gerüchte bewahrheiten, auf Spuren der eigenen Vergangenheit. Bereits beim iPhone 4 und 4S setzte man auf Glas und ein Metallband, das das Gehäuse zusammenhielt.

Erstmals soll auch ein OLED-Display verbaut sein. Samsung und LG setzen schon lange auf die organischen Displays und stehen neben Sharp auch als Zulieferer zur Diskussion. OLED steht für Organic Light Emitting Diodes. Das bedeuten, dass die Pixel selbst leuchten und im Gegensatz zu LCD und LED keine externe Lichtquelle brauchen.

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Die Größe des iPhones sorgt noch für Kontroversen. Zwischen 4,7 Zoll und 5,8 Zoll scheint alles wahrscheinlich. Dem Analysten Ming-Chi Kuo zufolge, der für seine guten Apple-Kontakte bekannt ist, soll das iPhone 8 ordentlich wachsen und tatsächlich eine Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll haben. Die Front soll nahezu komplett aus dem Display bestehen.

Nahezu in allen Bereichen könnten die User Neuheiten erwarten. Das Gerät soll nämlich auch wasserdicht sein; nach der höchsten derzeit für Smartphones erhältlichen Zertifizierung (IP68). Das iPhone 7 war das erste Gerät, das nicht sensibel auf Wasser reagierte. Es war aber nur wasserfest und nicht -dicht.

Apples Motto 2017: Klotzen

Während sich Samsung vom Home-Button verabschieden soll, will Apple hier Verbesserungen anbieten. Statt eines haptischen Feedbacks (der Button reagiert physikalisch) soll der Knopf nur mehr auf Berührung reagieren. Diese Veränderung steht auch im direkten Zusammenhang mit der IP-68-Zertifizierung, da es die Produktion maßgeblich erleichtert. Außerdem ist es die Weiterentwicklung des Touch-ID-Systems. Somit könnte im weiteren Schritt das gesamte Display zum Home-Button werden. Ebenfalls möglich ist laut Analysten Ming-Chi Kuo, dass Apple eine Touchbar integriert. Das Display soll zudem auch eine Apple-Pencil-Unterstützung bieten.

Erstmals soll auch kabelloses Laden möglich sein. Darauf deuten Berichte aus Japan hin. Das Unternehmen, das auch den Ladepuck für die Apple Watch produziert, soll die Stationen für das iPhone 8 produzieren, welche separat erhältlich sein sollen. Nachdem sich Apple dem Wireless Power Consortium angeschlossen hat, das den drahtlosen Standard Qi definiert hat, scheint die gewählte kabellose Lade-Technologie geklärt zu sein.

Adé Schmalspur-Speicher, aber...

Zwar hat sich Apple noch immer nicht dazu durchgerungen, für seine Kunden einen microSD-Slot im iPhone zu verbauen, aber immerhin sind die 16-Gigabyte endgültig vom Tisch. Beim iPhone 8 sollen aber nur zwei Optionen zur Verfügung stehen. Entweder 64 oder 256 Gigabyte.

Bei der Kamera soll Apple der Selfie-Kultur ein neues Feature zur Selbstdarstellung bieten. Ein 3D-Laserscanner soll nicht nur zur Gesichtserkennung und somit zur Entsperrung des Geräts sowie zur sicheren Nutzung von Apple Pay dienen, sondern auch für 3D-Selfies. Ebenfalls spannend wäre die Technologie im Einsatz von Virtual-Reality- beziehungsweise Augmented-Reality-Umgebungen.

Bilder, Konzeptvideos und Wunschkonzert

Aufgrunddessen, dass Apple von Zulieferern und Dienstleistern abhängig ist, tauchen immer wieder Bilder, Blaupausen und Dummys auf. Auch wenn seit Jahren die Bemühungen intensiviert wurden, um das Durchsickern von Informationen zu verhindern, lässt es sich nicht verhindern.   Anhand eben jener Blaupausen haben der Twitter-User @onleaks und die Jungs von Tigermobiles.com einen Dummy kreiert, der das neue iPhone zeigen soll.

 

Apple knackt die 1000-Euro-Marke

Das iPhone war noch nie günstig und kostete je nach Ausstattung zwischen 700 und 969 Euro. Gerüchten zufolge soll das 256-Gigabyte-Modell erstmals die 1000er-Marke knacken. Für all jene, denen das eine magische Grenze ist, die nicht überschritten wird, soll Apple an zwei iPhone-7S-Modellen arbeiten, die lediglich vom technischen Innenleben überholt und daher auch preislich günstiger angeboten werden sollen. Auf das randlose Design und den OLED-Bildschirm wird man aber verzichten müssen.

Die wichtigste Frage zum Schluss: Wann?

Hält sich Apple an seinen eigenen Rhythmus, dann wird das iPhone entweder am 12. September (dem zweiten Dienstag im September) oder am Mittwoch, den 13. September präsentiert. Eine interne E-Mail von einem Apple-Mitarbeiter soll durchgesickert sein, deren Wahrheitsgehalt nicht verifiziert werden kann. Dort ist die Rede davon, dass zwischen 17. September und 4. November eine Urlaubssperre verhängt wurde, um "den Kunden-Support in dieser sehr wichtigen Zeit des Jahres" zu gewährleisten. Ein normales Prozedere, das durch die letzten Jahre belegt ist. Zum Verkaufsstart herrscht große Hektik und damit auch Urlaubssperre in den Call-Centern von Apple.

Der Unsicherheitsfaktor ist aber das Jubiläumsjahr. Das bedeutet,dass Apple auch alles auf den Kopf stellen könnte. 

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