Hands-on: Das Note 8 sieht doppelt und kostet 1000 Euro

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Das Note 5 wurde der europäischen Kundschaft 2015 vorenthalten. Das im darauffolgenden Jahr präsentierte Note 7 hatte großes Potenzial ein Kassenschlager zu werden. Doch vielmehr entwickelte es sich zu heißer Ware. Der endgültige Verkaufsstop folgte einem Rückruf und dem Versuch eines Neustarts mit einer verbesserten Charge. Zwecklos, auch diese Geräte fingen Feuer.

(c) diepresse.com/Barbara Grech
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Statt eines PR-Desasters folgte eine beispiellose Rückrufaktion, die die Kunden auch honorierten. Der finanzielle Schaden war überschaubar und wurde durch das überarbeitete Note 7, das nur in bestimmten Regionen erhältlich war, komplett ausgemerzt.

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Nun ist ein Jahr vorüber und zum Start wird das Gerät in drei verschiedenen Farben erhältlich. Nämlich in Schwarz, Blau und Gold.

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Der Chef der Samsung-Handy-Sparte, DJ Koh, sagte in New York: "Keiner von uns kann je vergessen, was vor einem Jahr passiert ist." Unvergesslich bleibe aber auch der Zuspruch durch die Note-Community. "Eure Loyalität macht mich ganz bescheiden."

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Am 15. September sollen die ersten Geräte in den Verkaufsregalen landen. Die 1000-Euro-Marke wollte man nicht überschreiten, bleibt aber mit einem Preis von 999 Euro (unverb. Preisempfehlung) nur knapp darunter.

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Kunden, die das Note 8 zwischen 23. August und 14. September vorbestellen, erhalten zusätzlich eine DeX-Station, wodurch das Gerät mit Hilfe von Bildschirm und Tastatur zum Rechner wird.

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Auch hier wurden Aktualisierungen beim Dex-Modus vorgenommen. Vor allem hinsichtlich dem schnelleren Wechsel zwischen Telefon und Rechner.

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Die Hauptrolle spielt das Phablet und es hat wichtige Aufgaben zu erfüllen. 2017 soll das Galaxy Note 8 nämlich die Misere des Vorgängers vergessen machen. Die Chancen stehen gut, dass es gelingt.

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Rein auf die Haptik bezogen ist das Note 8 eine gute Mischung aus der Handlichkeit des Note 7 sowie einer stringenten Weiterentwicklung des S8/S8+. Besonders in Bezug auf das Galaxy S8+ sind die äußerlichen Unterschiede auf den ersten Blick nur gering.

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Das Phablet ist um 0,1 Zoll größer, als die Plus-Version der im Februar vorgestellten S8-Serie. Das randlose AMOLED-Display bringt es auf eine Größe von insgesamt 6,3 Zoll.

Das Note 8 und das S8+ im direkten Vergleich.

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Die Spezifikationen im Überblick

6,3 Zoll Super-Amoled-Display mit 1440 x 2960 Pixel
Hauptkameras: 12 MP Weitwinkel (Dualpixel Fokus, f1.7) und 12 MP 2-fach-Zoom (Autofokus, f2.4)
Frontkamera: 8 Megapixel (f1.7)
Akku: 3.300mAh (200 mAh weniger als beim Note 7)
Prozessor: Octa core (2.3 GHz Quad + 1.7 GHz Quad), 64bit, 10nm
Speicher: 6 GB RAM, 64 GB intern, erweiterbar mit MicroSD auf 256 GB RAM
Betriebssystem: Android 7.1.1
S Pen: Stift mit 4096 Druckstufen
Sonstiges: LTE+, wasserfest nach IP68, AKG-Kopfhörer im Lieferumfang enthalten
Maße: 162,5 x 74,8 x 8,6 mm, 195 Gramm

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Die neuen Funktionen

Die obligatorischen Verbesserungen hinsichtlich der verbauten Technik sind auch beim Galaxy Note 8 vorhanden. Ein schnellerer Prozessor, größerer Arbeitsspeicher mit sechs Gigabyte und eine Display-Auflösung von 1440 x 2960 Pixel. Das Gerät ist auch wie bereits die Vorgänger und die S-Serie wasserdicht und staubabweisend.

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Das Kernstück, der S Pen, kommt ebenfalls mit einigen Neuheiten und ist nochmals drucksensibler als sein Vorgänger. Die dazugehörige Notizen-App lässt jetzt Schreibwütige bis zu 100 Seiten auf dem Always-on-Display füllen.

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Für all jene, die es für unverzichtbar halten, Punkte auf ihren To-Do-Listen durchzustreichen oder zu ergänzen, haben jetzt auch die Möglichkeit dazu. Ein nachträgliches Bearbeiten ist mit der neuen Version möglich.

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Die Malbücher für Erwachsene sind jetzt auch digital. Wer gerne unterwegs entspannen möchte, ohne Buntstifte und Bücher im Gepäck zu haben, können das jetzt direkt auf dem Note 8 machen. Wer nicht filigran und genau darauf arbeiten kann, oder wem schlichtweg die Geduld dafür fehlt, gibt es innerhalb der App auch Pen.up kleine Schummelhilfen.

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Eine Funktion, die das Note 7, beziehungsweise der Stift bereits rudimentär implementiert hatte, war die Übersetzungsfunktion. Markiert man mit dem Stift eine Textpassage, kann diese direkt in die gewünschte Sprache übersetzt werden. Das funktioniert deutlich flüssiger als noch beim Vorgänger. Zusätzlich gibt es jetzt auch einen Währungsrechner. Auch das Umrechnen von Einheiten ist ab sofort möglich (z.B.: Meilen - Kilometer)

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Der S-Pen bekommt innerhalb von Nachrichten- und Messenger-Anwendungen auch ein neues Tätigkeitsfeld. Es können direkt in den Nachrichten auch GIFs verfasst und verschickt werden.

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Zwei Fenster/Anwendungen parallel nutzen zu können, wird jetzt noch leichter. In der Seitenleiste können "App Pairs" erstellt werden.

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Wird das Icon dann ausgewählt, erscheinen automatisch die zwei Anwendungen auf dem Display.

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Das könnte zum Beispiel Google Maps und der Browser sein, sollte man eine Hoteladresse suchen und gleichzeitig die Route herausfinden wollen.

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Erstmals setzt Samsung auf eine Dual-Kamera mit jeweils 12 Megapixel, die beide mit einer optischen Bildstabilisierung ausgestattet sind. Damit treten die Südkoreaner direkt gegen Apple an. Der US-Konzern hatte mit dem iPhone 7 Plus vor einem Jahr bereits ein Modell mit Doppellinse eingeführt.

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Ähnlich wie beim größeren iPhone-Modell kann man mit dem Note 8 Porträt-Fotos mit dem sogenannten Bokeh-Effekt erstellen, bei dem der Hintergrund eines Bildes bewusst unscharf erscheint. Im "Live Modus" kann man mit dem Note 8 den Effekt auch nachträglich abgestuft auf eine vorhandene Aufnahme anwenden.

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Das funktioniert in der Praxis recht gut, auch wenn Hobby-Fotografen am Anfang eine Einarbeitungszeit benötigen. Samsung bekommt das deutlich besser hin, als die Konkurrenz wie Huawei und LG, die bereits derartige Geräte auf dem Markt haben.

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Bixby, der Assistent mit einer sehr fragwürdigen Arbeitseinstellung. Wie auch beim Galaxy S8/S8+ hat Samsung Bixby auf der linken Seite (unter dem Lautstärke-Regler) einen eigenen Button. Nur bringt der nicht wirklich etwas, da er bislang nur auf Koreanisch und Englisch verfügbar ist.

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Auch beim Hands-on erwiesen sich die Sprachkenntnisse als rudimentär. Bis Bixby überhaupt mit Siri verglichen werden kann, wird noch einiges an Zeit vergehen. Es scheint unrealistisch, dass sich das bis zum Marktstart ändert. Zu hoffen bleibt, dass Samsung via Software-Update dem Nutzer die Möglichkeit gibt, den Bixby-Button individuell zu besetzen. Ansonsten wäre dieser lediglich verschwendeter Platz.

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So gut die Qualität der Kamera auch ist, warum Samsung trotz der Kritik beim S8 schon wieder den Fingerabdruck-Sensor neben die Kamera packt, lässt uns ratlos zurück. Zwar argumentiert Samsung die Position damit, dass der Sensor unter der Kamera zwangsweise auch den Akku verkleinert. Jener Akku, der bereits kleiner ist als beim Vorgänger.

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Das Note 8 ist ein würdiger iPhone-Konkurrent und hat einige Funktionen zu bieten, die für Arbeitswütige von Vorteil sind. Das Note 8 ist zurück. Endlich.

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