Graphen-Akku: Von 0 auf 100 in 12 Minuten

Samsung arbeitet an einem Graphen-Akku, der sich binnen weniger Minuten laden lässt und auch bei Temperaturen über 60 Grad nicht so schnell an Leistung verliert.

Schließen
(c) REUTERS (KIM HONG-JI)

Viele User weinen noch den Telefonakkus der 1990er-Jahre nach. Einmal laden pro Woche, wenn überhaupt, hört man dann oft. Dass sich der Funktionsumfang, die Leistung und die Anforderungen eines Smartphones exponentiell in den letzten Jahren gesteigert haben, darüber wird dann oft geschwiegen. Aber es stimmt, das ständige Laden kann nerven. Samsung forscht derzeit erfolgreich an einem Mittelweg, der superschnelles Aufladen ermöglichen soll.

Smartphones brauchen in der Regel ein bis zwei Stunden bis sie wieder vollen Einsatz zeigen können und der grüne Balken wieder voll ist. Samsung hat in seinem Forschungsinstut mithilfe von Siliciumoxid Graphen-Bälle künstlich hergestellt, wodurch die Quick-Charge-Technologie nochmal auf ein neues Level gehoben wird.

Der Vorteil bei dieser Entwicklung ist, dass der Akku auch hitzebeständiger ist. Temperaturen von über 60 Grad sind für den Akku auch auf Dauer kein Problem.

Nicht nur Samsung forscht an Graphen. Es ist ein sehr leitfähiges, transparentes Material, das vor allem zweihundert Mal robuster als Stahl ist.

Unternehmen forschen an den unterschiedlichsten Akkus. Wie bei jeder neuen Technologie, die es einen kleinen Schritt aus dem Labor schafft, lässt sich aber schwer abschätzen, wann es die Marktreife erreicht und dann tatsächlich in Smartphones verbaut wird.

>>> Area Mobile

(bagre)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft
      Kommentar zu Artikel:

      Graphen-Akku: Von 0 auf 100 in 12 Minuten

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.