Apple-Chef hofft auf Einlenken Chinas bei Apps

Im Land mit der größten Internetzensur, China, fand ein Internetgipfel statt, an dem internationale Unternehmen teilnahmen. Nun lebt bei Apple die Hoffnung, dass gesperrte Apps bald wieder verfügbar sein könnten.

Schließen
(c) REUTERS (ALY SONG)

Apple-Chef Tim Cook rechnet damit, dass die chinesische Regierung bei der Zulassung ausländischer Apps die Zügel wieder lockerer lässt. Er gehe davon aus, dass Apple die auf Geheiß der Behörden entfernten Apps irgendwann wieder anbieten könne, sagte Firmenchef Cook am Mittwoch auf einer Konferenz im chinesischen Guangzhou. "Ich habe da große Hoffnung und viel Optimismus."

Zugleich versicherte Cook, er suche immer nach Wegen zur Zusammenarbeit - auch wenn er dafür kritisiert werde. Cook zeigte sich außerdem zufrieden mit den Absatzzahlen des Jubiläums-iPhones X. Apple hofft darauf, auf dem hart umkämpften chinesischen Markt mit dem teuren Gerät im Weihnachtsgeschäft zu punkten.

Im Sommer hatte Apple - offenbar auf Wunsch der chinesischen Regierung - Apps entfernt, mit denen die strikten Internet-Sperren des Landes umgangen werden konnten. Dafür war der iPhone-Konzern unter anderem von Bürgerrechtlern kritisiert worden. Apple wie auch die Alphabet-Tochter Google setzen Milliarden im Jahr mit ihren Apps in der Volksrepublik um. Die Chinesen gelten als technikaffin und wickeln vergleichsweise viele Geschäfte über ihr Smartphone ab.

(APA/Reuters)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft
      Kommentar zu Artikel:

      Apple-Chef hofft auf Einlenken Chinas bei Apps

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.