Schwarzmarkt für Arbeitsmigration

KolumneIm Windschatten der Flüchtlingskrise ist ein riesiger Schwarzmarkt für Arbeitsmigration entstanden, der Schleppern Milliarden bringt und Staaten Milliarden kostet. Das gehört abgestellt.

(c) APA/AFP

So schnell kann sich der Wind drehen: Im vorigen Herbst war der größere Teil der deutschen Ökonomen in Sachen Flüchtlingswelle und Migration noch reichlich euphorisch: Deutschland bekomme die dringend benötigte demografische Auffrischung, die Flüchtlinge würden die Konjunktur zusätzlich um ein paar Zehntelprozentpunkte antreiben, nach einer kurzen Periode erhöhter Integrationskosten würde unter dem Strich ein Plus stehen. Facharbeitermangel, Pensionssystemfinanzierung – alles kein Problem mehr.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.02.2016)

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