Do&Co muss den ATX-Platz räumen für Flughafen Wien

Das Gastspiel des Cateringunternehmens Do&Co im Leitindex der Wiener Börse währte nicht lange. Die Aktie muss per 20. März den ATX verlassen und Flughafen Wien den Vortritt geben.

Do & Co-Chef Attila Dogudan gab ein kurzes Gastspiel im ATX
Do & Co-Chef Attila Dogudan gab ein kurzes Gastspiel im ATX
Do & Co-Chef Attila Dogudan gab ein kurzes Gastspiel im ATX – Alexandra Eizinger

Es kommt am 20. März zu einem Wechsel im Austrian Traded Index (ATX): Die Aktie des Flughafens Wien zieht wieder in den Leitindex der Wiener Börse ein, hinaus fällt dafür das Papier des Cateringunternehmen Do&Co. Dieses Ergebnis brachte die Überprüfung der Zusammensetzung österreichischer Aktienindizes, wie die Wiener Börse am Dienstagabend bekannt gab.

Die Überprüfung erfolgt halbjährlich - im März und im September. Als Entscheidungsgrundlage für eine Indexaufnahme dienen der tägliche Durchschnittsumsatz sowie die Streubesitzkapitalisierung der Unternehmen. Die Entscheidung zugunsten der Flughafen-Aktie fiel denkbar knapp aus. Laut aktueller ATX-Beobachtungsliste liegt sie im Ranking der umsatzstärksten Papiere nur auf Rang 22 und damit auch hinter der ebenfalls nicht mehr im ATX gelisteten Aktie des Leiterplattenherstellers AT&S. Do&Co hingegen wird auf Rang 18 gereiht. Allerdings war der Streubesitz bei Do&Co mit 432 Millionen Euro zuletzt um einen Hauch geringer bewertet als jener des Flughafens (441 Millionen Euro)

Der ATX zählt 20 Unternehmen. Unter den fünf richtig großen, den sogenannten ATX five, kam es aktuell zu keinem Wechsel. Die Top 5 sind Erste Group, OMV, Voestalpine, Andritz und Buwog.

Die Wiener Börse teilte zudem mit, dass sich die Fahrzeuggruppe KTM Industries AG aus dem prime market, dem Premium Segment der Wiener Börse, zurückzieht. Sie wird deshalb aus den Indizes ATX Prime und ATX Global Players gestrichen. Die KTM-Aktien werden künftig im Segment standard market gehandelt. Das Papier ist auch an der Börse in Zürich gelistet.

(APA)

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