Conwert-Aktien haben Potenzial

Investor Umek rät, Anteile nicht Vonovia anzudienen.

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(c) APA/ROLAND SCHLAGER

Wien. Nach der Immofinanz ist nun wieder die Conwert dran: Klaus Umek, Chef der Investmentgesellschaft Petrus Advisers, hält auch dort einen signifikanten Anteil und spielt die Rolle des aktiven Aktionärs. Wie er am Montag betonte, empfiehlt er allen Mitaktionären, das Übernahmeangebot der deutschen Vonovia nicht anzunehmen.

„Der kontinuierliche operative Fortschritt bei der Conwert in Kombination mit den zu erwartenden Synergien aus der Übernahme wird die Cashflow-Generierung signifikant erhöhen“, ist Umek überzeugt. Zudem sei die Conwert überkapitalisiert, was ein entsprechendes Ausschüttungspotenzial bedeutet. „Wir glauben, dass es hoch attraktiv für Minoritätsaktionäre ist, an diesem Cashflow bzw. den Ausschüttungen zu partizipieren.“ Nicht zuletzt bringe der Tausch in Vonovia-Aktien bzw. die Annahme des Barangebotes für Anleger, die nicht der österreichischen Kapitalertragsteuer unterliegen, steuerliche Nachteile.

Die Vonovia hat sich bisher bereits knapp 72 Prozent der Conwert-Anteile gesichert. Die Nachfrist für die Andienung der Aktien läuft noch bis zum 23. März. (eid)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.03.2017)

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