"Feuer und Zorn" kostet Aktienanleger eine Billion Dollar

Am Dienstag hatte US-Präsident Nordkorea "mit Feuer und Zorn" gedroht, wie es die Welt noch nicht gesehen habe. Die Finanzmärkte reagierten mit einer Talfahrt.

People are reflected on an electronic board showing Japan's Nikkei average outside a brokerage at a business district in Tokyo
Schließen
People are reflected on an electronic board showing Japan's Nikkei average outside a brokerage at a business district in Tokyo
Börsen drehen auf Minus – REUTERS

Der "Krieg der Worte" zwischen den USA und Nordkorea hat die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Deren Börsenwert schrumpfte binnen weniger Tage Reuters-Daten zufolge um insgesamt etwa eine Billion Dollar. Das entspricht der deutschen Wirtschaftsleistung eines Vierteljahres. "Die Drohungen rund um Nordkorea sind bis zu einem Punkt eskaliert, an dem der Markt reagieren musste", sagte Analyst Ric Spooner vom Brokerhaus CMC Markets. Der pan-europäische Aktienindex Stoxx600 und sein US-Pendant S&P 500 steuerten jeweils auf den größten Wochenverlust des Jahres zu. Die "Antikrisen-Währung" Gold stieg am Freitag dagegen auf ein Zwei-Monats-Hoch von 1288,97 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag Nordkorea für den Fall weiterer Provokationen mit "Feuer und Zorn" gedroht, wie es die Welt noch nie erlebt habe. Der dortige Machthaber Kim Jong Un konterte mit dem Verweis auf einen möglichen Präventivschlag auf den US-Militärstützpunkt der Pazifikinsel Guam.

Entwicklung des DAX seit 4.8.:

Schließen
Deutscher Leitindex DAX – (c) Finanzen.net

Entwicklung des Euro Stoxx 50 seit 4.8.:

Schließen
Euro Stoxx 50 – (c) Finanzen.net

 

 

(Reuters)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft
      Kommentar zu Artikel:

      "Feuer und Zorn" kostet Aktienanleger eine Billion Dollar

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.