ATX: AT&S-Aktie legt weitere 5,8 Prozent zu

Die Papiere des Leiterplattenherstellers verlängern ihren rasanten Höhenflug. In Wien ging ein ereignisarmer Handelstag leicht im Minus zu Ende.

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Die Wiener Börse hat am Donnerstag leichter geschlossen. Der ATX fiel 10,56 Punkte oder 0,32 Prozent auf 3.324,75 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 25 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3.350,00 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,01 Prozent, DAX/Frankfurt +0,14 Prozent, FTSE/London +0,30 Prozent und CAC-40/Paris -0,04 Prozent.

In Wien ging heute ein ereignisarmer Handelstag leicht im Minus zu Ende. Die europäischen Leitbörsen zeigten eine gemischte Tendenz, ebenfalls ohne starke Bewegungen.

Do&Co-Aktien gesucht

Aktien des Tages waren am heimischen Markt erneut die AT&S-Papiere. Die Titel des Leiterplattenherstellers zogen um weitere 5,8 Prozent hoch auf 17,24 Euro und setzten damit den jüngsten Höhenflug rasant fort. Seit Wochenbeginn schossen die Papiere bereits um beachtliche mehr als 30 Prozent nach oben, nachdem AT&S die Umsatzprognose für heuer angehoben hatte.

Gesucht präsentierten sich am Berichtstag auch die Do&Co-Papiere. Die Titel des Cateringunternehmens verteuerten sich um 4,55 Prozent auf 43,20 Euro. Dahinter bauten Wienerberger ein Kursplus von 1,9 Prozent auf 21,24 Euro.

Erneut schwächer präsentierten sich hingegen Lenzing mit einem Abschlag von 1,6 Prozent auf 122,1 Euro. Bereits zur Wochenmitte waren die Titel des Faserherstellers um 5,5 Prozent abgerutscht, nachdem die Aktie von der Berenberg Bank abgestuft worden war.

Mit einer Ergebnisvorlage rückte Agrana ins Blickfeld. Eine gute Geschäftsentwicklung im Stärke- und Ethanolsegment hat den Gewinn des Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzerns im ersten Halbjahr 2017/18 um 55 Prozent auf 97,3 Mio. Euro kräftig steigen lassen. Die Agrana-Aktie schloss nach Verlaufsgewinnen mit einem kleinen Minus von 0,1 Prozent auf 107,05 Euro.

Unter den Schwergewichten büßten OMV um 1,2 Prozent auf 48,04 Euro ein. Hier könnten die schwächeren Rohölpreise belastet haben. Erste Group verbuchten ein Kursminus von 0,7 Prozent auf 37,04 Euro. voestalpine schwächten sich um 0,5 Prozent auf 43,56 Euro ab. Raiffeisen gaben moderate 0,1 Prozent auf 28,12 Euro nach.

 

(APA)

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