Versicherer Uniqa ist Wiener Dividendenkaiser

Versicherer Uniqa steht mit einer Dividendenrendite von 6,32 Prozent gut da. Die Zusammensetzung der Wiener und Frankfurter Aktienindizes bleibt unverändert.

Uniqa-Chef Andreas Brandstetter
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Uniqa-Chef Andreas Brandstetter
Uniqa-Chef Andreas Brandstetter – APA/HERBERT PFARRHOFER

Die Zusammensetzung der wichtigsten 20 Aktien der Wiener Börse (ATX-Index) bleibt unverändert, aber bei dem Ranking der dividendenstärksten Unternehmen des ATX-Prime gibt es eine Veränderung. Demnach weist die Versicherung Uniqa mit einer Dividendenrendite von 6,32 Prozent die höchste Ausschüttung aus, berechnet auf Basis der letzten Dividendenzahlung und dem  Aktienkurs am Tag vor der Ausschüttung. Dahinter folgte die Post mit 5,13 Prozent, vor s Immo, VIG, UBM und Andritz mit jeweils zwischen 3,17 und 3,04 Prozent.

Die Zusammensetzung der deutschen Aktienindizes wird sich im Dezember nicht verändern. In den Indizes DAX, MDax, SDax und TecDax ergeben sich keine Änderungen, wie der Indexanbieter Deutsche Börse am Dienstagabend mitteilte. Damit bleibt in der ersten, zweiten und dritten Börsenliga zum 18. Dezember 2017 alles beim alten. Experten hatten allenfalls für den SDax mit Änderungen gerechnet.

Für den SDax hatten Analysten den Modekonzern Gerry Weber als Kandidaten für einen Abstieg aus dem Kleinwerte-Index gesehen.

Wichtig sind Index-Veränderungen vor allem für Fonds, die den Index nachbilden (replizierende ETF). Sie müssen dann die Aktien ebenfalls austauschen und umgewichten, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann. Laut dem LBBW-Experten Uwe Streich entwickeln sich Index-Aufsteiger in aller Regel überdurchschnittlich gut, während bei den Absteigern mit einer unterdurchschnittlichen Entwicklung zu rechnen sei.

(APA)

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