China sagt Handel mit Kryptowährungen den Kampf an

China will nicht nur einschlägige inländische Websites sperren, sondern auch solche aus dem Ausland. Der Bitcoin-Kurs rutschte am Montagvormittag wieder unter die Grenze von 8000 Dollar.

FRANCE-BITCOIN
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APA/AFP/GEOFFROY VAN DER HASSELT

China will alle Websiten sperren, auf denen Kryptowährungen gehandelt werden oder Initial Coin Offerings (ICOs) durchgeführt werden - und zwar nicht nur inländische, sondern auch ausländische. Das berichtet die "South China Morning Post" unter Berufung auf "Financial News", das zur People’s Bank of China gehört. Neu an diesem Vorstoß ist, dass auch ausländische Websites vom Verbot erfasst werden sollen.

Zuvor hatte China versucht, den Handel mit Kryptowährungen durch das Sperren inländischer Websites einzudämmen. Das war aber nicht gelungen, da viele Investoren auf ausländische Seiten auswichen.

Der Preis für ein Bitcoin fiel am Montagvormittag wieder unter die Grenze von 8000 Dollar. Im Dezember hatte der Kurs der größten und wichtigsten Kryptowährung noch an der Grenze zu 20.000 Dollar gekratzt. Zu Beginn des Vorjahres kostete ein Bitcoin allerdings erst 1000 Dollar.

Von der jüngsten Korrektur, die nicht zuletzt von der Angst vor strengerer Regulierung ausgelöst wurde, wurden auch andere Kryptowährungen erfasst. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen, die im Jänner zwischenzeitlich 800 Milliarden Dollar übersprungen hatte, lag am Montagvormittag bei 380 Milliarden Dollar, wie Daten von CoinmarketCap zeigen.

 

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