Cyberdevisen-Hedgefonds schießen wie Schwammerl aus dem Boden

Dank Hype um Bitcoin und Co haben Hedgefonds Hochsaison.

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AFP (GEOFFROY VAN DER HASSELT)

Trotz des jüngsten Kurssturzes von Bitcoin schießen auf Kryptowährungen spezialisierte Hedgefonds wie Pilze aus dem Boden. In den letzten vier Monaten verdoppelte sich die Anzahl der Fonds, die auf den Handel mit Cyberdevisen spezialisiert sind, weltweit auf 226 mit einem verwalteten Vermögen von 3,5 bis 5 Milliarden Dollar (2,8 bis 4 Milliarden Euro).

Dies ging aus einer Erhebung von Autonomous Next am Donnerstag hervor. Mitte August 2017 gab es den Marktforschern zufolge 55 solcher Fonds, Anfang des vergangenen Jahres 37.

Der Kurs der größten und bekanntesten Cyberdevise Bitcoin war bis kurz vor Weihnachten von einem Rekord zum nächsten gerast und zeitweise auf fast 20.000 Dollar gestiegen - ein Zuwachs von fast 2.000 Prozent binnen eines Jahres. Im Jänner war er dann wieder bis auf rund 6.000 Dollar abgesackt. Derzeit kostet ein Bitcoin knapp 10.000 Dollar.

Auch andere Kryptowährungen haben seit Dezember stark an Wert verloren. Laut dem Branchendienst Coinmarketcap liegt die gesamte Marktkapitalisierung aller 1.500 Cyberdevisen bei rund 460 Milliarden Dollar. Anfang Jänner waren es noch mehr als 800 Mrd. Dollar.

(Reuters)

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