Adidas kündigt milliardenschweren Aktienrückkauf an

Allein heuer sollen über die Börse eigene Anteilsscheine für bis zu eine Milliarde Euro gekauft werden.

Belgium Brussels Oct 31 Sneakers Adidas Nike Jordan Puma Vans Payment Fashion Money Youn
Belgium Brussels Oct 31 Sneakers Adidas Nike Jordan Puma Vans Payment Fashion Money Youn
Adidas will drei Milliarden in eigene Aktien investieren. – (c) imago/Reporters (imago stock&people)

Der Sportartikelhersteller Adidas will Milliarden an seine Aktionäre zurückgeben. Die Nummer zwei auf dem weltweiten Markt hinter Nike kündigte am Dienstagabend ein bis zu drei Milliarden Euro schweres Aktienrückkaufprogramm an. Allein heuer sollen über die Börse eigene Anteilsscheine für bis zu eine Milliarde Euro gekauft werden, für den Rest gibt man sich bis spätestens Mai 2021 Zeit, wie Adidas mitteilte.

Im Extremfall sei das Unternehmen auch bereit, Schulden zu machen, um die Papiere zu erwerben. Überwiegend soll das Geld aber aus dem operativen Geldzufluss kommen. Die Dividende - 30 bis 50 Prozent des Gewinns aus dem fortgeführten Geschäft - sei davon unberührt. Adidas hat mit dem ägyptischen Milliardär Nassef Sawiris und dem belgischen Investor Albert Frere (GBL) zwei anspruchsvolle Großaktionäre, die sich aber bisher kaum mit Forderungen zu Wort gemeldet haben.

Der Aktienrückkauf soll am 22. März beginnen. Adidas kann dabei bis zu 18,8 Millionen Aktien erwerben, 8,98 Prozent des Grundkapitals. Der Rückkauf soll noch größer ausfallen als das vorherige Programm. In den Jahren 2014 bis 2017 hatte Adidas den selbst gesteckten Rahmen nicht ausgeschöpft: Statt bis zu 1,5 Milliarden Euro hatte der Konzern nur 900 Millionen für eigene Aktien ausgegeben.

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Adidas kündigt milliardenschweren Aktienrückkauf an

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.