Linzer Oberbank macht in Deutschland neue Standorte in nur zwei Jahren profitabel

Entgegen dem Branchentrend eröffnet die Oberbank immer mehr Filialen in Deutschland. Allein heuer sollen acht neue Filialen eröffnet werden.

Clemens Fabry

Die börsennotierte Oberbank AG aus Linz, die gegen den Branchen-Trend immer mehr Filialen in Deutschland eröffnet, erreicht bei ihren neuen Standorten in der Bundesrepublik im Durchschnitt innerhalb von etwa zwei Jahren den Break-Even-Point. Das erklärte Generaldirektor Franz Gasselsberger gegenüber Bloomberg. "Wir eröffnen nur dort, wo wir schon konkrete Geschäfte in der Pipeline haben. Nur auf Verdacht gründen wir keine neuen Filialen", sagte er. "Wir schätzen das Marktpotenzial in Deutschland als substanziell ein."

Allein in diesem Jahr will die Oberbank, die aktuell 28 Standorte in Deutschland betreibt, acht neue Filialen in der Bundesrepublik eröffnen. Gesetzt sind Hanau, Aalen, Esslingen, Reutlingen, Halle a. d. Saale, Chemnitz, Dresden und Leipzig. Insgesamt umfasst das Filialnetz 161 Standorte in fünf Ländern. Im Fokus stehen Firmenkunden und vermögende Privatkunden.

Nach einer Analyse der Düsseldorfer Unternehmensberatung Barkow Consulting ist die Anzahl der Filialen von Banken in Deutschland im vergangenen Jahr um 5,9 Prozent gesunken. Das liege deutlich über dem langjährigen Schnitt von 3,3 Prozent.

(Bloomberg)

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