Wiener Börse: ATX schließt um 0,29 Prozent höher

Gute Wachstumsdaten aus China und eine positive Stimmung auch an den US-Börsen stützen den Wiener markt. Bauwerte waren gesucht.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Die Wiener Börse hat am Dienstag mit Kursgewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 9,77 Punkte oder 0,29 Prozent auf 3.425,31 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund elf Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3.436,00 Punkten.

Auch Europas Leitbörsen schlossen in der Gewinnzone. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +1,02 Prozent, DAX/Frankfurt +1,70 Prozent, FTSE/London +0,39 Prozent und CAC-40/Paris +0,99 Prozent.

Für Auftrieb sorgten neue Wachstumsdaten aus China. Gute US-Geschäftszahlen und überraschend gute US-Industrieproduktionsdaten sorgten auch an der Wall Street für gute Stimmung. Im Hintergrund behalten die Anleger jedoch den Syrien-Konflikt weiter im Auge.

Strabag führt Kursliste an

In Wien waren unter anderem Bauwerte gesucht. Porr zogen um 3,02 Prozent auf 27,30 Euro an und Strabag kletterten mit 3,65 Prozent auf 32,65 Euro an die Spitze der Kursliste. Die Strabag hat laut kroatischen Medien eine Beschwerde beim kroatischen Verwaltungsgericht eingereicht, nachdem sie das Rennen um das große Bauprojekt für die Peljesac-Brücke gegen das staatliche chinesische Bauunternehmen China Road and Bridge Corporation (CRBC) verloren hatte. Die Beschwerde könnte den Baubeginn bis 2020 verzögern, hieß es.

Ebenfalls klar im Plus notierten Raiffeisen mit plus 2,29 Prozent auf 27,25 Euro. Zum Wochenstart hatten die Titel noch mehr als drei Prozent eingebüßt. Zudem waren die Aktien in der Vorwoche mit einem Wochenminus von rund acht Prozent aus dem Handel gegangen. Die RBI-Aktie litt zuletzt vor allem unter den jüngsten Sanktionen der USA gegen Russland, da die Bank stark in Russland engagiert ist.

Verbund-Titel konnten an ihre gestrigen Kursgewinne anknüpfen und zogen heute um weitere 1,93 Prozent auf 25,32 Euro an. Auf der Verliererliste standen dagegen Erste Group mit minus 0,81 Prozent auf 40,19 Euro. Das Schlusslicht im prime market bildeten Lenzing mit minus 2,59 Prozent auf 94,20 Euro.

Auch Polytec verloren 0,53 Prozent auf 15,14 Euro, obwohl die Wertpapierexperten von Warburg Research ihre Anlageempfehlung für die Papiere des Autozulieferers mit "Buy" bestätigt und das Kursziel bei 24,00 Euro belassen haben.

(APA)

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