Verdacht auf Betrug: FMA zeigt Cryptogold an

Das System Cryptogold wurde in Österreich als „Gelderschaffungsmaschine“ auf Basis von Bitcoin-Mining beworben. Die Finanzmarktaufsicht vermutet Betrug – und wird Cryptogold bei der Staatsanwaltschaft anzeigen.

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Archivbild – REUTERS

Die Finanzmarktaufsicht wird in den kommenden Tagen die Bitcoin-Firma Cryptogold bei der Staatsanwaltschaft anzeigen. Der Verdacht lautet auf Betrug und/oder Pyramidenspiel sowie auf Verstoß gegen das Kapitalmarktgesetz. Wie „Die Presse“ erfahren hat, ist die Sache erst am Dienstag Thema in einer Vorstandssitzung der FMA gewesen. Cryptogold ist damit bereits das zweite Investmentsystem rund um Kryptowährungen, das heuer ins Visier der Aufseher gerät. Das System wurde offenbar vor allem in Deutschland und Österreich beworben. Die Firma hat ihren offiziellen Sitz laut Impressum aber in Dubai. Als „verantwortlich für den Inhalt“ wird nur ein gewisser „Herr Bauer“ genannt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.05.2018)

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