Mailänder Börse wegen Turbulenzen türkischer Lira unter Druck

Für die UniCredit, die in der Türkei die Tochter Yapi Kredi kontrolliert, sowie für den Autobauer Fiat Chrysler ging es an der Mailänder Börse nach unten.

Die Turbulenzen rund um die türkische Landeswährung Lira wirken sich negativ auf die Mailänder Börse aus. Unter Druck gerieten am Freitag die Aktien der Bank-Austria-Mutter UniCredit, die in der Türkei die Tochter Yapi Kredi kontrolliert, sowie des Autobauers Fiat Chrysler (FCA), der in der Türkei den Konzern Tofas besitzt.

Die Mailänder Börse meldete am Freitagnachmittag einen Kursverlust von 2,09 Prozent auf 21.183 Punkten. Die UniCredit-Aktie weitete ihren Rückgang auf 4,41 Prozent aus. Der Autokonzern FCA, der einen 38-prozentigen Anteil an dem türkischen Konzern Tofas hält, verlor 2,59 Prozent seines Wertes.

Yapi Kredi ist 2006 aus der Fusion der größten und ältesten Finanzinstitute der Türkei - der Yapi ve Kredi Bankasi und der Kocbank - hervorgegangen. Yapi hat in der Türkei 788 Filialen.

(APA)

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