Kaffeepreis im Fall: Wenn die Tasse nicht zum Leben reicht

Reiche Ernte und eine polarisierende Wahl lassen den Preis für Kaffee auf Zwölf-Jahres-Tief fallen. Spekulanten beschleunigen die Spirale.

Symbolbild.
Symbolbild.
Symbolbild. – (c) Michaela Bruckberger

Wien. Wer in Österreich eine Melange bestellt, merkt keinen Unterschied. Qualität und Preis sind stabil. Kaffeetrinker haben wohl auch nicht bemerkt, dass die Bauern, die die Bohnen für ihre Melange geliefert haben, diese Woche einen Hilferuf an die großen Kaffeeketten losschickten. Allen voran Nestlé, das Reimann-Imperium JAB und Starbucks waren angesprochen: Sie müssten existenzsichernde Preise zahlen. Die Lage sei verzweifelt, betonten die Vertreter der Anbauländer. Sie erzählten von Emigrationsströmen, von Kaffeefarmern, die auf Kokainanbau umgestiegen sind, und von sozialen Spannungen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.09.2018)

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