Raiffeisen verdient in neun Monaten fast 1,2 Milliarden Euro

Die Raiffeisen Bank International verzeichnet in den ersten drei Quartalen ein Gewinnplus von 29 Prozent. Sie hat fast so viel verdient wie die Erste Group.

RBI-Chef Johann Strobl
RBI-Chef Johann Strobl
RBI-Chef Johann Strobl

Die Bawag hat in den ersten neun Monaten des Jahres 327 Millionen Euro verdient, die Bank Austria 333 Millionen Euro, die Erste Group 1,228 Milliarden Euro. Heute legte auch die Raiffeisen Bank International (RBI) ihre Ergebniszahlen für die ersten drei Quartale auf den Tisch: 1,173 Milliarden Euro Gewinn sind es geworden, um 263 Millionen Euro mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres, und das trotz des  im zweiten Quartal gebuchten Verlusts aus dem Verkauf des polnischen Bankgeschäfts in Höhe von 121 Millionen Euro.

Weitere Eckdaten der RBI: Der Zinsüberschuss in den ersten drei Quartalen stieg von 2,0407 auf 2,519 Milliarden Euro, der Provisionsüberschuss von 1,271 auf 1,325 Milliarden Euro. Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich von 1,301 auf 1,587 Milliarden Euro, der Gewinn nach Steuern von 1,012 auf 1,271 Milliarden Euro. Die Nettozinsspanne verbesserte sich von 2,45 auf 2,49 Prozent (2,51 Prozent waren es im dritten Quartal, das einen Nettogewinn von 417 Millionen Euro brachte). Deutlich positiv war die Entwicklung bei den Risikokosten aufgrund hoher Auflösungen von Vorsorgekosten. Der Anteil fauler Kredite am Gesamtbestand sank im Jahresabstand von 5,7 auf 4,4 Prozent (seit Jahresbeginn um 109 Basispunkte organisch und 16 Basispunkte durch den Verkauf des Polen-Geschäfts).

Die harte Kernkapitalquote (CET 1, fully loaded) lag per Ende September bei 12,8 Prozent nach 12,7 Prozent zu Jahresbeginn. Am Ausblick hält die RBI fest.

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