Umsatz und Aufträge für Ölfeldausrüster SBO springen an

Die steigende Investitionsbereitschaft der Öl- und Gaskonzerne hilft dem niederösterreichischen Ölfeldausrüster SBO auf diei Sprünge.

Der im ATX der Wiener Börse notierte Ölfeldausrüster SBO hat in den ersten drei Quartalen 2018 von der gestiegenen Investitionsbereitschaft der Öl- und Gaskonzerne profitiert und den Umsatz sowie den Gewinn deutlich gesteigert. Der Umsatz schnellte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel auf 310,8 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 33,0 Millionen Euro.

In der Vorjahresperiode verzeichnete Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) mit Sitz in Ternitz (NÖ) noch einen Verlust von 86,2 Millionen Euro. Der Auftragseingang kletterte heuer um 52,4 Prozent auf 368,1 Millionen Euro, der Auftragsstand erhöhte sich bis Ende September auf 93,2 Millionen Euro, teilte SBO am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Durch die geringen Investitionen in Öl- und Gas-Explorationen in den letzten Jahren ist laut SBO in der Oil- und Oilfield-Service-Industrie ein großer Nachholbedarf entstanden. "Heuer haben wir schrittweise wieder Mitarbeiter eingestellt und Kapazitäten ausgebaut. Wir investieren fokussiert in das Wachstum unseres Unternehmens", kommentierte SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann den aktuellen Geschäftsverlauf.

(APA)

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