Bundesbank-Chef fordert Ende der ultra-lockeren EZB-Geldpolitik

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat seine Forderung nach einer Abkehr von der ultra-lockeren EZB-Geldpolitik erneuert.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann fordert einmal mehr die Abkehr von der ultra-lockeren EZB-Geldpolitik. Das geplante Ende der Anleihenkäufe sei nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer Normalisierung, sagte er am Montag laut Redetext in Frankfurt. Die nächsten Schritte hingen zwar von der Konjunktur ab. "Ich bin aber davon überzeugt, dass wir nicht unnötig Zeit verlieren sollten." Denn die jetzige Geldpolitik berge Risiken und Nebenwirkungen.

Der Leitzins liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Er soll noch bis mindestens über den Sommer 2019 hinaus nicht angetastet werden. Die billionenschweren Anleihenkäufe sollen dagegen zum Jahreswechsel eingestellt werden. Allerdings mit einer Ausnahme: Auslaufende Papiere sollen noch ersetzt werden.

(Reuters)

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