Wiener Börse: ATX legt 0,73 Prozent zu

Die Bankaktien stützen den Wiener Leitindex ATX. Die Erste Bank führt das Kursranking an.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Die Wiener Börse hat am Dienstag mit Kursgewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 21,98 Punkte oder 0,73 Prozent auf 3.017,08 Einheiten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +0,57 Prozent, DAX/Frankfurt +1,61 Prozent, FTSE/London +2,04 Prozent und CAC-40/Paris +1,50 Prozent.

Die europäischen Leitbörsen notierten somit deutlich fester. Der ATX wurde vor allem von den Bankaktien Erste Group (plus 2,29 Prozent auf 31,71 Euro) und Raiffeisen Bank International (RBI) (plus 1,04 Prozent auf 23,39 Euro) gestützt. Europaweit wurden Bankenwerte stark nachgefragt. Zudem wird die RBI am morgigen Mittwoch vorläufige Geschäftszahlen für 2018 veröffentlicht. Die Titel des Bawag stiegen etwas moderater um 0,48 Prozent auf 37,32 Euro.

Auftrag für Strabag in Tschechien

Neben der RBI wird auch die OMV morgen ihre Bücher öffnen. Analysten erwarten deutliche Steigerungen im vierten Quartal. Im Vorfeld stiegen die Aktien nur leicht um 0,26 Prozent auf 43,17 Euro.

Unternehmensnachrichten kamen von der Strabag. Der Baukonzern teilte mit, im Rahmen eines Konsortiums einen Teilabschnitt der tschechischen Autobahn D35 zu errichten. Der gesamte Auftragswert liegt bei umgerechnet rund 132 Mio. Euro. Die Aktie beendete den Handelstag um 1,16 Prozent höher bei 30,60 Euro.

Dagegen scheiterten die Anteilsscheine der voestalpine mit ihrem Erholungsversuch. Nachdem sie am Vortag um über drei Prozent gefallen waren, legten sie im Frühhandel in der Spitze um knapp zweieinhalb Prozent zu. Im Späthandel gaben sie ihre Gewinne jedoch wieder ab und gingen schließlich unverändert bei 26,88 Euro aus dem Handel.

Unter die Räder gerieten die Aktien des Leiterplattenherstellers AT&S, die als schwächster Wert im ATX 2,86 Prozent auf 17,00 Euro verloren. Klar schwächer zeigten sich daneben die Anteilsscheine der Immofinanz mit einem Minus von 1,29 Prozent auf 22,88 Euro und Do&Co mit einem Kursabschlag von 0,82 Prozent auf 84,80 Euro.

(APA)

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