Der Weg an die Börse ist eine Ochsentour

Anleger sehen beim Börsengang eines Unternehmens immer nur den letzten Schritt. Bis es auf dem Parkett landet, muss es jedoch einen aufwendigen Hürdenlauf zurücklegen. Wir haben ihn uns im Detail angesehen.

MARINOMED ZUM B…RSEGANG IN WIEN: GRASSAUER / BOSCHAN
MARINOMED ZUM B…RSEGANG IN WIEN: GRASSAUER / BOSCHAN
Marinomed-CEO Andreas Grassauer und Börse-Vorstand Christoph Boschan anlässlich der Erstnotiz von Marinomed-Aktien im prime market der Wiener Börse. – (c) APA/HANS PUNZ

Wien. Als Marinomed-Boss Andreas Grassauer am Freitag vor einer Woche endlich die Glocke in die Hand nahm und traditionell den Börsengang seines Biopharmaunternehmens in Wien einläutete, war die Erleichterung den vielen Helfern ins Gesicht geschrieben. „Wir haben 18 Monate auf diesen Zeitpunkt hingearbeitet und viele schlaflose Nächte hinter uns", beschrieb Aufsichtsratschef Simon Nebel die Vorbereitung eines Going Public oder IPO, wie man den Börsengang auf Englisch nennt.

In der Tat zählt ein solcher mit zu den einschneidendsten strategischen Weichenstellungen für ein Unternehmen – abgesehen vielleicht von einer Aufspaltung oder einer Fusion. Da erscheinen 18 Monate gar nicht so lange, gilt es doch viele Anforderungen zu meistern und Hürden zu nehmen.

„Die Presse" hat sich – auch aus Anlass des ersten IPO (Initial Public Offering) dieses Jahres im Wiener Prime Market – einmal genauer angesehen, wie der Weg dorthin eigentlich aussieht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.02.2019)

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