Fall und Aufstieg der Schwellenländer

China: Ein Gigant harrt der Entfesselung

Nicht nur der Handelsstreit lastet auf dem ambitionierten Land. Es steht sich selbst im Weg. Doch deutet einiges darauf hin, dass sich die Börse weiter erholen könnte. Manchen Firmennamen sollte man sich schon einmal merken.

Wie alle Schwellenländer feierten auch die chinesischen Börsen in den vergangenen zwei Monaten ein starkes Comeback, nachdem sie zuvor ein Jahr lang nach unten geprügelt worden sind.
Wie alle Schwellenländer feierten auch die chinesischen Börsen in den vergangenen zwei Monaten ein starkes Comeback, nachdem sie zuvor ein Jahr lang nach unten geprügelt worden sind.
Wie alle Schwellenländer feierten auch die chinesischen Börsen in den vergangenen zwei Monaten ein starkes Comeback, nachdem sie zuvor ein Jahr lang nach unten geprügelt worden sind. – (c) APA/AFP/WANG ZHAO

Wien. Während die Bedeutung der chinesischen Volkswirtschaft – immerhin die weltweit zweitgrößte – für den Planeten kontinuierlich wächst und ihr Anteil am globalen BIP derzeit 16 Prozent ausmacht, tun sich in ihrem Inneren zunehmend Schwierigkeiten auf. Dass sich das BIP-Wachstum im Vorjahr auf 6,6 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert seit 28 Jahren verlangsamt hat und heuer dem Regierungsziel zufolge auf 6,0 bis 6,5 Prozent beschränken wird, liegt nur zum Teil am Handelsstreit mit den USA. Es liegt an strukturellen Defiziten, die lang durch den Exportboom übertüncht worden sind.

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