Rohstoffe fürs Depot

Zu wenig Kohle für den Kohleausstieg?

Weil Kohle als Dreckschleuder par excellence gilt, stehen Bergbaukonzerne und Kraftwerksbetreiber vor einem Paradigmenwechsel. Der für den Klimaschutz unumgängliche Ausstieg könnte aber an den enormen Kosten scheitern.

Das Kraftwerk Niederauszem von der RWE Power Bergheim Niederauszem 19 09 2017 Foto xC xHardtx xFutur
Das Kraftwerk Niederauszem von der RWE Power Bergheim Niederauszem 19 09 2017 Foto xC xHardtx xFutur
Bis zum Ausstieg wird noch viel Kohle gefördert werden. – imago/Future Image

Wien. Kein Glanz, kein Funkeln, nicht einmal ein leichtes Schimmern, braune oder schwarze unscheinbare Knollen. Kohle – und davon ist die Rede – besticht durch andere Eigenschaften: Sie ist noch Hunderte Jahre auf fast allen Kontinenten verfügbar und daher – trotz eines kräftigen Preisanstiegs in den vergangenen drei Jahren von rund 60 Prozent – günstig und bildet einen der wichtigsten fossilen Energieträger. Rund 40 Prozent der weltweiten Stromerzeugung entfallen auf Kohle.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.03.2019)

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