Uniqa setzt auf CEE

Die Branche wächst in der Region Osteuropa doppelt so rasch wie die Wirtschaftsleistung.

Konzernchef Wolfgang Kindl.
Konzernchef Wolfgang Kindl.
Konzernchef Wolfgang Kindl. – UNIQA

Wien. Für den Versicherungskonzern Uniqa bleibt die Region Mittel-Osteuropa (CEE) ein Wachstumsmotor: Nach Höchstwerten 2017 hat die Osteuropa-Tochter noch einmal kräftig zugelegt. Ziel sei es, die Profitabilität durch die Implementierung eines einheitlichen Geschäftsmodells in Osteuropa weiter zu steigern, sagte Konzernchef Wolfgang Kindl.

Die mittlerweile 6,5 Millionen Kunden im CEE-Raum machten mittlerweile 65 Prozent aller Kunden aus. 2018 erzielte Uniqa International ein Ergebnis vor Steuern von 55,1 Mio. Euro und toppte damit das vorjährige Ergebnis um 29Prozent. Die Net Combined Ratio – Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen – habe man seit 2011 von 107 Prozent auf 95,5 Prozent verbessert.

Was die Vereinheitlichung betrifft, habe man 2016 im Privatkundengeschäft in den 15 Ländern über 1000 Produkte im Portefeuille gehabt, nun seien es weniger als 500. Die Region sei für die Versicherung aber auch ein Innovationslabor, betonte Kindl.

Für heuer erwartet Kindl, dass die Versicherungen in Osteuropa weiterhin doppelt so schnell wachsen werden wie die Wirtschaftsleistungen dieser Länder. „Das ist für uns die untere Latte“, betonte er. Allerdings verzichte man bewusst auf Umsatz, um die Profitabilität zu stärken.

Die Aktie legte am Freitag leicht zu. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.05.2019)

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