VIG mit höherem Vorsteuergewinn im ersten Quartal

Der Versicherungskonzern Vienna Insurance Group ist mit einem Gewinnzuwachs ins Jahr gestartet.

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat im ersten Quartal wie erwartet einen höheren Vorsteuergewinn eingefahren. Allerdings verschlechterte sich der Schaden/Kosten-Satz gemessen an den Einnahmen durch die winterlichen Unwetter. Für die Jahresziele 2019 ist das Unternehmen zuversichtlich, wie es am Mittwoch hieß.

Bis März stieg der Gewinn vor Steuern (EGT) im Jahresabstand um 9 Prozent auf 127,5 Millionen Euro, das entspricht ungefähr den Erwartungen der Analysten. Nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen legte der Gewinn (Konzernergebnis) um 10,5 Prozent auf 83,5 Millionen Euro zu. Die Combined Ratio - Schäden und Kosten in Relation zu den Einnahmen - erhöhte sich durch Unwettereinflüsse in Österreich und Tschechien um 0,6 Prozentpunkte auf 96,8 Prozent.

Die verrechneten Prämieneinnahmen stiegen um 2,9 Prozent auf 2,908 Millionen Euro. Das Finanzergebnis ging stärker zurück als von Experten prognostiziert. Es lag mit 186,6 Millionen Euro um 21,7 Prozent unter dem Wert der gleichen Vorjahresperiode, laut VIG insbesondere durch verringerte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen. Die Kapitalanlagen (inkl. liquide Mittel) erhöhten sich gegenüber Ende 2018 um 2,8 Prozent auf 38,7 Millionen Euro.

(APA)

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