"Gekommen, um zu bleiben": Tschechen dementieren Rückzugspläne aus Casinos Austria

Die Sazka-Gruppe habe keine Absicht, Anteile an der Casions Austria AG zu verkaufen, teilte der tschechische Glücksspielkonzern mit.

Gluecksspiel
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Die Presse (Clemens Fabry)

Die tschechische Sazka Group wehrt sich gegen Spekulationen, wonach ein Rückzug aus den Casinos Austria im Raum steht. "Wir sind nach Österreich gekommen, um zu bleiben", stellte die PR-Agentur der Tschechen am Donnerstag in einer Aussendung klar. Die Sazka Group habe keine Absicht, ihre Anteile an der Casinos Austria AG zu verkaufen.

In mehreren Medienberichten war zuletzt angedeutet worden, dass Sazka Rückzugspläne schmiedet. Das Wirtschaftsmagazin "Format" schrieb vergangene Woche, dass die österreichische Seite nach und nach zur Ansicht gelange, dass die Tschechen wieder aus der Casinos-Austria-Gruppe raus wollten und durch eine Klage Druck für etwaige Preisverhandlungen aufbauen würden.

Sazka klagte kürzlich den Mitgesellschafter Novomatic, weil dieser in der Hauptversammlung trotz Stimmbindungsvertrag gegen Sazka stimmte. Novomatic steht in den Casinos auf der Seite der Republik, die über die Staatsholding ÖBAG 33 Prozent an der Casag hält. Größte Aktionärin der Casinos Austria ist die Sazka-Gruppe um den Milliardär Karel Komarek mit 38 Prozent. Novomatic hält 17 Prozent.

Mehr zum Thema:
>>> Rundumschlag der Tschechen - auch gegen Österreich

(APA)

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