Für Panik ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch zu früh

Kolumne In den vergangenen beiden Wochen haben die Börsen wieder einmal gezeigt, wie sie korrigieren können. Das tun sie allerdings häufig.

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Themenbild: Dow-Jones – (c) APA/AFP/JOHANNES EISELE

Ist das der Beginn eines Crashs? Wie erkennt man, ob es ein Crash ist? Mit diesen Fragen löcherten unerfahrene Anleger in den vergangenen Tagen häufig die langjährigen Aktionäre unter ihren Bekannten. Meist erhielten sie die wenig befriedigende Antwort: Wahrscheinlich nicht, sicher ist aber gar nichts. Die wenigsten Korrekturen münden in einen ausgewachsenen Crash, wie die Statistik zeigt. Seit der Finanzkrise hat allein der US-amerikanische Dow Jones sechs Mal um mehr als zehn Prozent korrigiert, sich danach aber wieder erholt. Der ATX ist mehrmals in einen Bärenmarkt (ein Minus von mehr als 20 Prozent gegenüber dem jeweiligen Zwischenhoch) gefallen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.08.2019)

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