Warum der ATX schon wieder nachhinkt

Der österreichische Leitindex ist sehr banken- und industrielastig. Doch jene sicheren Häfen, in die Anleger in Krisenzeiten gern fliehen, sind unterrepräsentiert. So gibt es keine Pharmatitel oder Konsumgüterwerte im ATX.

Symbolbild.
Symbolbild.
Symbolbild. – (c) Getty

Wien. Bis dato war heuer ein relativ gutes Jahr für österreichische Aktien. Der ATX ist seit Jahresbeginn um fast vier Prozent gestiegen. Das verdankt der Index aber vor allem der guten Performance im ersten Quartal. Seit April schwächelt er. Zudem ist er wieder hinter dem gesamteuropäischen Markt (der Euro Stoxx 50 stieg um zehn Prozent) und dem DAX (plus neun Prozent) zurückgeblieben. Das hat viele Ursachen. Eine ist, dass der DAX ein Performanceindex ist, in den auch Dividenden einberechnet werden. Doch selbst, wenn man das nicht tut, wäre der DAX heuer um sechs Prozent gestiegen und damit stärker als der ATX.

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