Wiener Börse: ATX schließt deutlich fester

Der heimische Aktienmarkt schließt auch am zweiten Handelstag des Jahres mit Gewinnen. SBO ist der Tagessieger im ATX.

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Achivbild. – REUTERS

Die Wiener Börse hat am Mittwoch klar im Plus geschlossen. Der ATX stieg um 43,09 Punkte oder 1,25 Prozent auf 3.487,39 Einheiten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +0,17 Prozent, DAX/Frankfurt +0,95 Prozent, FTSE/London +0,30 Prozent und CAC-40/Paris +0,93 Prozent.

Auch am zweiten Handelstag des Jahres ging es am heimischen Aktienmarkt aufwärts. Das europäische Börsenumfeld verzeichnete ebenfalls klare Gewinne. Insgesamt blieb es jedoch weitgehend ruhig. Besser als erwartet ausgefallene Stimmungsdaten aus der US-Industrie stützten am späten Nachmittag die Kurse und belasteten den zuletzt sehr starken Euro etwas.

Am Abend wird noch das Protokoll zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed veröffentlicht. Im Dezember hatte sie den Leitzins angehoben. Die Marktteilnehmer erhoffen sich vom Protokoll Hinweise auf weitere Zinsschritte.

Schoeller-Bleckmann profitiert von Ölpreis-Schub

In Wien gab es unterdessen keine kursrelevanten Unternehmensnachrichten. Bei den Einzelwerten zogen Schoeller-Bleckmann vor dem Hintergrund deutlich steigender Ölpreise um 4,43 Prozent auf 87,30 Euro an. Damit waren sie stärkster Wert im ATX. Die Titel des Branchenkollegen OMV legten 1,24 Prozent auf 54,10 Euro zu.

Ebenfalls sehr fest präsentierten sich Telekom Austria mit einem Kurszuwachs von 3,83 Prozent auf 8,13 Euro. Die Papiere erreichten den höchsten Stand seit Ende Oktober.

Weiter auf Höhenflug befanden sich außerdem FACC mit plus 3,70 Prozent auf 18,52 Euro. Am Vortag hatten sie bereits über drei Prozent zugelegt. 2017 waren die FACC-Titel mit einem Jahresplus von rund 240 Prozent die größten Gewinner an der Wiener Börse gewesen.

Unter den ATX-Schwergewichten stachen Raiffeisen mit einem Kurszuwachs von 3,36 Prozent auf 31,37 Euro und voestalpine mit einem Plus von 2,11 Prozent auf 51,38 Euro hervor. Erste Group hingegen notierten mit plus 0,17 Prozent kaum verändert bei 36,21 Euro.

Auf der Verliererseite standen Do & Co. Mit einem satten Minus von 4,90 Prozent auf 47,50 Euro büßten die Titel des Cateringunternehmens einen großen Teil ihrer deutlichen Vortagesgewinne von knapp 5,8 Prozent wieder ein. Auch für die Aktien der Vienna Insurance Group (VIG) ging es nach einem starken Vortag klar abwärts - sie verloren 1,05 Prozent auf 26,46 Euro.

(APA)

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