Die neue Vignette wird schlauer, teurer und türkis

Für's Autofahren auf der Autobahn braucht man auch 2017 eine Vignette. Die Asfinag hat die Tarife erhöht. Die neue Vignette muss ab 1. Februar angebracht werden.

Die neue Vignette ist türkis.
Die neue Vignette ist türkis.
Die neue Vignette ist türkis. – Asfinag

Seit 25. November 2016 ist die neue Autobahnvignette erhältlich und seit 1. Dezember gültig. Ab 1. Februar 2017 muss sie nun auf den Autos aufgebracht werden. Türkis ist die Vignette diesmal, das hat eine erstmals durchgeführte Abstimmung ergeben.

Eine neue Farbe gibt es jedes Jahr, die Vignette ist dieses Mal aber auch noch voller Innovationen. Sie ist laut Asfinag nämlich smart und interaktiv – mit dem erstmaligen Einsatz von "Augmented Reality". Mit Hilfe der Handykamera hat man über die Vignette Zugang zu mehr Information durch Videos, Bilder oder Dokumente.

"Wir setzen auf mehr Interaktivität in der Kommunikation. Wir informieren unsere Kunden, die unsere App benützen, direkt und ohne Umwege mit der Technologie von morgen. Sie erhalten eine digitale Eintrittskarte in eine spannende Informationswelt – und das ohne Mehraufwand", wird Asfinag-Geschäftsführerin Gabriele Lutter in einer Aussendung zitiert.

Vignette wurde teurer

Ein bisserl teurer ist die Vignette freilich auch geworden, was von der Asfinag nicht näher erwähnt wird. Die 10-Tages-Vignette kostet 8,90 Euro (statt 8,80 Euro), die 2-Monats-Vignette 25,90 Euro (statt 25,70 Euro), die Jahresvignette 86,40 Euro (statt 85,70 Euro).

Zum Vergleich: In Slowenien kostet 2016 eine 7-Tages-Vignette 15 Euro, in der Slowakei eine 10-Tages-Vignette 10 Euro. In der Schweiz gibt es nur eine Jahresvignette, sie kostete im Vorjahr 38,50 Euro.

Ab 2018 kommt dann die digitale Autobahnvignette. Dann ist Schluss mit Kleben und Kratzen. Die digitale Vignette wird gemeinsam mit dem Kennzeichen registriert.

(Red.)

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