Pistenraupe im "falschen" Seefeld war PR-Gag

Zahlreiche Medien berichteten von einer Pistenraupe, die angeblich versehentlich nach Norddeutschland geliefert wurde. Nun entpuppt sich die Geschichte als geschickte Werbeaktion.

Screenshot Facebook.

So mancher Internetuser vermutete es schon: Die Pistenraupe, die vergangene Woche angeblich versehentlich im norddeutschen Seefeld landete, war ein gut geplanter PR-Gag. Die Facebook-Seite der Olympiaregion Seefeld lüftete am Sonntagabend das Geheimnis auf Facebook, wo sie auch einen kurzen Film zeigte (siehe unten).

Zuvor berichteten zahlreiche deutsche und österreichische Medien - auch die "Presse" - über den Irrtum. Der Tourismusverband Seefeld zeigt sich selbst über den Medienrummel erstaunt: "Was als Social Media Geschichte zum Schmunzeln geplant war, entwickelte sich zu einem unglaublichen Medienhit. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden die bis zum heutigen Tag der Geheimnislüftung durchgehalten und Stillschweigen bewahrt haben", heißt es auf Facebook.

Der Geschäftsführer des TVB Seefeld, Elias Walser, bedankte sich unter anderem bei einer Agentur und der Spedition. Übrigens: Der Bürgermeister von Seefeld, Werner Frießer, der die Pistenraupe am Freitag entgegen nahm, war selbst nicht in den Plan eingeweiht, berichtet "ORF Tirol".

>>> Bericht auf "ORF.at"

(Red.)

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