Umfrage: Bei einem Drittel wird im Büro ständig gestritten

Nur ein Viertel der befragten Arbeitnehmer hat am Arbeitsplatz noch nie eine Auseinandersetzung erlebt.

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In Büros wird oft gestritten, ergab eine Online-Umfrage von "karriere.at" unter 567 Arbeitnehmern. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten gab an, dass ständig dicke Luft herrscht. "Ständiger Streit am Arbeitsplatz betrifft nicht nur die unmittelbar Beteiligten, sondern kann auch ernste Auswirkungen auf ein gesamtes Team haben", sagte Thomas Olbrich von der Job-Plattform.

Jeder fünfte Angestellte (22 Prozent) leidet häufig unter Streitigkeiten, weil diese nur selten ausdiskutiert werden. Bei einem Viertel (27 Prozent) werden gelegentliche Spannungen meist sachlich geklärt und nur bei 16 Prozent der Befragten kommt es im Büro nie zu Streitigkeiten. "Konflikte entstehen häufig aufgrund von organisatorischen Fehlern oder mangelnder Struktur. Ist dies der Fall, ist die Führungsebene gefordert, um für alle Teammitglieder ein gesundes Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Streit unter Kollegen kann durch eingeschränkte Effizienz und mangelhafte Produktivität ansonsten definitiv zum Kostenfaktor werden", sagte Olbrich.

Führungskräfte und Unternehmer leiden dem Umfrageergebnis zufolge viel seltener unter Streit im Büro. Nur 14 Prozent der 147 Befragten fühlen sich durch Streit unter Kollegen belastet. Ein Viertel hat am Arbeitsplatz noch keine Auseinandersetzungen erlebt. Ebenso viele klagen aber über eine mangelnde Streitkultur bei gelegentlichen Unstimmigkeiten. Dafür werden bei rund einem Drittel des Öfteren auftretende Spannungen meist sachlich geklärt.

(APA)

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